Aktuelles

1.468 Menschen haben sich im vergangenen Jahr hilfesuchend an den Wendepunkt gewandt – Vorstellung des Tätigkeitsberichts

„Die Zahl der Hilfeanfragen ist seit Jahren konstant hoch – das zeigt, wie wichtig unsere Arbeit ist und wie sehr sie nachgefragt wird. Die öffentlichen Haushalte stehen zurzeit sehr unter Druck und es wird viel von Sparen und Konsolidierung gesprochen. Aber es wäre aus unserer Sicht verheerend, wenn in diesem Bereich eingespart würde“, betont Dirk Jacobsen, Geschäftsführer des Wendepunkt e.V. „Es ist wichtig, dass wir nach hochbelastenden Ereignissen schnell reagieren können, damit sich Auswirkungen nicht chronifizieren und sich gerade Kinder und Jugendliche gesund weiterentwickeln können.“

Im vergangenen Jahr haben den Wendepunkt 1468 Hilfeanfragen erreicht – beispielsweise nach sexueller Gewalt, häuslicher Gewalt, schweren Lebensereignissen wie dem Tod von Angehörigen oder dem Erleben von Gewalt in der Schule. Dazu gehören auch Beratungsanfragen von Fachkräften im Umgang mit hochbelasteten Kindern sowie Erziehungshilfen.

Im Rahmen eines landesweiten Angebots der psychosozialen Nachsorge nach Straftaten begleitet der Wendepunkt unter anderem Hinterbliebene von Tötungsdelikten sowie Betroffene von Entführungsfällen.

In dringenden Fällen kann der Wendepunkt nach wie vor zeitnah professionelle Hilfe anbieten – doch in einigen Bereichen, wie zum Beispiel der Trauma-Ambulanz, kommt es leider zu Wartezeiten, weil die Kapazitäten und finanziellen Ressourcen nicht für alle Anfragen ausreichen.

Ebenso wichtig wie die Versorgung Betroffener ist die Präventionsarbeit. Der Wendepunkt hat an den Schulen in der Region 223 Präventionsmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Fachkräfte durchgeführt. Wichtige Themen sind dabei Gewaltprävention, ein soziales und offenes Miteinander und der Umgang mit (Cyber-) Mobbing.

In den Projekten gegen sexuelle Gewalt geht es darum, über Gefahren, Grenzen und Gefühle aufzuklären, die Kinder und Jugendlichen zu stärken und ihnen zu vermitteln, wo sie sich Hilfe holen können. „Sie müssen wissen, dass sie keine Schuld tragen, wenn ihnen etwas passiert. Auch dann nicht, wenn sie sich vielleicht auf etwas eingelassen haben, dass ihnen nun zu weit geht. Mit uns können die Kinder und Jugendlichen in einem geschützten Raum sprechen über die Themen, die sie bewegen. Themen, bei denen sie sich oft nicht trauen, mit ihren Eltern drüber zu sprechen,“ erklärt Bianca Tietz, Leiterin des Fachbereichs Prävention.

„Täter verfolgen klare Strategien – sie fangen oft ganz harmlos an, und dann werden die Grenzen schrittweise immer weiter verschoben. Da ist es wichtig, das eigene Bauchgefühl wertzuschätzen. Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, sollte man sich Hilfe holen“, ergänzt Sascha Niemann, Leiter des Fachbereichs Traumazentrum und Beratung.

Zunehmend geht es in den Projekten auch um (sexualisierte) Gewalt im digitalen Raum – durch Kontaktaufnahme von Fremden, die vorgeben, selbst Jugendliche zu sein, das Versenden von pornografischen Material oder das Weiterleiten von privaten Bildern. Digitale Gewalt findet dabei auch im sozialen Nahfeld statt.

„In den Schulen muss die präventive Arbeit ausreichend verankert und ausgebaut werden, um nachhaltig zu sein. Da ist der Kreis Pinneberg vorbildlich, aber das ist nicht überall so“, sagt Dirk Jacobsen. „Die Fallzahlen für den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen sind im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein wieder weiter gestiegen. Alle Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten, sollten Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt haben. Dafür braucht es Ressourcen und Unterstützung von Fachkräften.“

Der Wendepunkt hat im vergangenen Jahr auch 222 Fortbildungen für Fachkräfte durchgeführt, um sie in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu unterstützen – unter anderem in den Bereichen Traumapädagogik, Sexualpädagogik und Schutzkonzepte.

Zur Prävention gehört außerdem die Arbeit mit Übergriffigen und Tätern, sowie die Gewaltpräventionsambulanz, die berät und interveniert bei (jungen) Menschen mit einem erhöhten Gewaltrisiko, um die Entstehung von Gewalt und Straftaten möglichst zu verhindern.

Foto: Sascha Niemann, Fachbereichsleiter Traumazentrum und Beratung, Dirk Jacobsen, Geschäftsführer, Bianca Tietz, Fachbereichsleiterin Prävention

#Trauma #TraumaAmbulanz #Wendepunktev #SozialeArbeit #Prävention

Prävention gegen (sexualisierte) digitale Gewalt ist elementar

Deepfakes sind längst Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Deepfakes – das sind mit Künstlicher Intelligenz manipulierte und produzierte Bilder, Videos oder Audios, die täuschend echt wirken.

Die @missbrauchsbeauftragte Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen weist darauf hin: „Neue Daten von @unicef​, @ecpat und @interpol_hq zeigen: 2025 wurden mindestens 1,2 Millionen Bilder von Kindern mit KI sexualisiert. 1 von 25 Kindern berichtet, schon selbst betroffen gewesen zu sein. Das entspricht etwa einem Kind pro Schulklasse.“

Bianca Tietz und ihr Team kommen bei ihrer präventiven Arbeit gegen sexuelle Gewalt an den Schulen im Kreis Pinneberg auch mit diesem Thema in Berührung.

„Gesichter werden manipuliert, Stimmen verfälscht, Grenzen werden überschritten – oft ohne Einwilligung und mit massiven Folgen für die Betroffenen. Was „nur ein Spaß“ sein soll, kann zu Beschämung und Kontrollverlust führen und ist digitale Gewalt!

Wir sprechen von sexualisierter Gewalt, wenn Bilder sexualisiert werden, Körper verfremdet oder Inhalte in einen Kontext gesetzt, der so nicht wirklich stattgefunden hat– aber sich für Betroffene sehr real anfühlt.

Was macht Präventionsarbeit?
Kinder und Jugendliche stärken, Grenzen sichtbar machen und Erwachsene sensibilisieren.

Denn Schutz braucht Aufklärung, Haltung und Beziehung – online wie offline!

Unsere Arbeit ist es, Kinder und Jugendliche in einer zunehmend digitalen Welt zu begleiten und zu schützen – gemeinsam mit den Eltern und den pädagogischen Fachkräften.“

#deepfakes #prävention #digitalegewalt #nofunfact #wendepunktev #sozialearbeit #missbrauchsbeauftragte

Spende des Lions Club Elmshorn für den Wendepunkt e.V.

Wir freuen uns sehr über eine Spende des Lions Club Elmshorn in Höhe von 7.500 Euro für unsere Arbeit.

Das Geld stammt aus dem alljährlichen Weihnachtskalender-Verkauf, mit dem die Lions bereits seit mehreren Jahren Spenden sammeln und Gutes tun. In den Kalendern waren dieses Mal Gewinne im Wert von 30.000 Euro enthalten, die durch Spenden und Sponsoring zur Verfügung gestellt wurden.

Insgesamt 8.000 dieser Kalender wurden verkauft und der Reinerlös kommt in diesem Jahr vier Elmshorner Einrichtungen zugute: der Gemeinnützigen Perspektive, Frischlinge e.V., der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Elmshorn und dem Wendepunkt e.V.

„Wir wollen gezielt Kindern in der Region helfen“, erklärt Präsident Sören Schuhknecht. „Wir wollen mit unserer ehrenamtlichen Arbeit der Gesellschaft dienen und dem Gemeinwohl. Deshalb spenden wir hier Geld – und schauen uns die Arbeit und die entstandenen Projekte auch gerne an.“

Die Spende kommt direkt unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zugute – sowohl in unserem Beratungs- und Hilfsangebot im Rahmen unseres Traumazentrums als auch in unserer präventiven Arbeit gegen sexuelle Gewalt. Durch Spenden können wir ganz individuell und flexibel auf einzelne Bedürfnisse und Bedarfe reagieren und auch Maßnahmen umsetzen, die sonst nicht möglich wären.

Wir bedanken uns im Namen unserer Klient*innen ganz herzlich bei den Lions und allen, die das Projekt durch Kalenderkäufe und Spenden unterstützt haben!

Foto: Lions Club Präsident Sören Schuhknecht, Wendepunkt-Geschäftsführer Dirk Jacobsen mit einem Glas Lions-Honig und Thorsten Buchwitz, Vorsitzender der Fördergesellschaft des Lions Club Elmshorn

#lionselmshorn #wendepunktev #traumaambulanz #sozialearbeit

Wir stellen ein!

Wir suchen ab sofort (vorerst befristet bis Ende 2026) für unseren Bereich Traumapädagogik in KiTa und Grundschulen (TIK-SH/Süd)
SOZIALPÄDAGOG*INNEN oder PSYCHOLOG*INNEN für die Kreise Pinneberg, Steinburg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg sowie Norderstedt und Neumünster.

Sie sollten engagiert und flexibel sein und traumapädagogische Kompetenzen mitbringen.

Ihre Aufgaben:
In unserem Projekt TIK-SH/Süd (Traumapädagogik in KiTa und Grundschulen) begleiten und unterstützen Sie Fachkräfte im pädagogischen Alltag. Dabei bringen Sie Ihr Wissen, Ihre Empathie und Ihre Haltung ein, um Kinder stark zu machen und Erwachsene zu sensibilisieren.
Konkret heißt das:
– Traumapädagogische Beratung von Fachkräften aus Kitas, Familienzentren, Kindertagespflege, Grundschulen und Förderzentren
– Konzeption, Durchführung und Weiterentwicklung von Fortbildungen und traumapädagogischen Supervisionen (Einzel- und Gruppenkontext)
– Fachliche Begleitung und Impulsgebung zur Weiterentwicklung von Schutz- und Präventionskonzepten

Ihr Profil:
– Abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik, Sozialen Arbeit, Psychologie oder vergleichbare Qualifikation
– Traumapädagogische Kompetenzen und idealerweise eine (fortgeschrittene) Beratungsausbildung
– Berufserfahrung in Beratung, frühkindlicher Bildung, Erwachsenenbildung oder Traumapädagogik wünschenswert
– Kooperations- und Reflexionsbereitschaft, gepaart mit einer selbstständigen Arbeitsweise
– Führerschein und eigener PKW (Einsätze in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Steinburg & Pinneberg)
– Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen

Wir bieten Ihnen:
– Eine vielseitige, verantwortungsvolle Tätigkeit in einem engagierten und herzlichen Team.
– 25 – 39 Std/ Woche, Flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
– Tätigkeit auch in den Nachmittagsstunden, Büro in Ahrensburg vorhanden
– Vergütung in Anlehnung an den TVöD Bund
– Gesundheitsfördernde Angebote (z. B. Psygesa e.V.)
– Regelmäßige Teamsitzungen, Supervision und Fortbildungen
– Die Chance, aktiv zu einer gewaltfreien und achtsamen Erziehungskultur beizutragen

Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Bitte senden Sie diese per Mail als PDF an bewerbung@wendepunkt-ev.de Fragen beantwortet gern Louisa Periñan – Telefon 04121 – 47573-0, perinan@wendepunkt-ev.de.
Nähere Informationen zum Wendepunkt finden Sie zum Projekt unter www.tik-sh.de

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Ein Extra-Keks für unsere tierische Mitarbeiterin!

Es gibt schon viele seltsame „Feiertage“ – aber diesen hier wollten wir dann doch nicht einfach so vorbeiziehen lassen. Heute am 23. Februar ist der „Tag des Hundekuchens“ – oder auch International Dog Biscuit Appreciation Day.

Wenn das keine gute Gelegenheit ist, um unsere geschätzte Mitarbeiterin Una zu würdigen! Die junge Schäferhündin unterstützt uns in unserer Arbeit mit hochbelasteten Kindern und Jugendlichen. Una hilft zum Beispiel einer Sechsjährigen nach einem schlimmen Verlust, wieder etwas Ruhe zu finden – Una spendet durch ihre Nähe Trost, gibt Liebe und ermöglicht positive neue Erfahrungen.

Gerade Kinder und Jugendliche profitieren von den neuen (Beziehungs-)Erfahrungen. Wenn Bedürfnisse durch das Tier freudig beantwortet werden, dann stärkt das das Selbstbewusstsein. Und gleichzeitig lernen die Kinder auch etwas über die Bedürfnisse des Hundes, können darauf eingehen und sich so selbstwirksam erleben. Sie fühlen sich verbunden und angenommen – so wie sie sind.

Im Mai macht Una voraussichtlich ihre Abschlussprüfung zum Therapiehund. Da kann ein wenig Stärkung doch nur guttun – also gibt es heute eine Extra-Portion Leckerlis von ihrer Halterin Melanie Rogoll.

Happy Hundekuchen-Tag, Una!

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Medienkompetenz: kostenlose Fortbildung für Fachkräfte

Heute ist der internationale „Safer Internet Day“. Ziel ist es, einen souveränen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu fördern – für ein besseres und sicheres Miteinander im digitalen Raum.

Das ist gerade für Kinder und Jugendliche wichtig, die für möglichen Gefahren im Internet sensibilisiert werden müssen. Es ist elementar, entsprechende Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften zu schaffen.

Daher bieten wir unter dem Titel „Was passiert da eigentlich im Netz?“ am 17.11. eine kostenlose siebenstündige Fortbildung an.

Jetzt anmelden unter https://www.wendepunkt-fortbildung.de/fortbildungen/wfz-2026-35

Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Freizeit vor dem Smartphone, dem Tablet oder PC. Kommunikation, soziales Miteinander und auch das Thema Sexualität, wie das Sammeln erster Erfahrungen dazu, verlagern sich so sukzessive in den digitalen Raum. Die Konsequenz ist ein wachsendes soziales Nachfeld, viele neue Möglichkeiten der Identitätsfindung aber auch das Auftreten neuer Herausforderungen und Schwierigkeiten für Jugendliche und Fachkräfte. Dazu gehören auch die Gefahren sexualisierter Gewalt im Internet.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus Schulen in Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Veranstaltung wird von der Unfallkasse Nord finanziert und ist kostenfrei.

4. Mai 2026 von 9 -17 Uhr im Wendepunkt Fortbildungszentrum in Elmshorn.

Ihre Referentin ist Henriette Dittmer, Sozialpädagogin: „Digitale Medien eröffnen neue Möglichkeiten für Austausch, Nähe und Selbstfindung, bringen aber auch neue Herausforderungen mit sich. Fachkräfte brauchen Wissen, Haltung und praxisnahe Strategien, um junge Menschen sicher zu begleiten.“

#saferinternetday #wfz #wendepunktev #fortbildungen #gefahrenimnetz #UnfallkasseNord #SozialeArbeit #Cybergrooming #klicksafe #prävention

Wir suchen Unterstützung in unserem TiK-Team

Wir suchen ab sofort (vorerst befristet bis Ende 2026) für unseren Bereich Traumapädagogik in KiTa und Grundschulen (TIK-SH/Süd) SOZIALPÄDAGOG*INNEN oder PSYCHOLOG*INNEN für die Kreise Pinneberg, Steinburg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg sowie Norderstedt und Neumünster.

Sie sollten engagiert und flexibel sein und traumapädagogische Kompetenzen mitbringen.

Ihre Aufgaben:

In unserem Projekt TIK-SH/Süd (Traumapädagogik in KiTa und Grundschulen) begleiten und unterstützen Sie Fachkräfte im pädagogischen Alltag. Dabei bringen Sie Ihr Wissen, Ihre Empathie und Ihre Haltung ein, um Kinder stark zu machen und Erwachsene zu sensibilisieren.

Konkret heißt das:

  • Traumapädagogische Beratung von Fachkräften aus Kitas, Familienzentren, Kindertagespflege, Grundschulen und Förderzentren
  • Konzeption, Durchführung und Weiterentwicklung von Fortbildungen und traumapädagogischen Supervisionen (Einzel- und Gruppenkontext)
  • Fachliche Begleitung und Impulsgebung zur Weiterentwicklung von Schutz- und Präventionskonzepten

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik, Sozialen Arbeit, Psychologie oder vergleichbare Qualifikation
  • Traumapädagogische Kompetenzen und idealerweise eine (fortgeschrittene) Beratungsausbildung
  • Berufserfahrung in Beratung, frühkindlicher Bildung, Erwachsenenbildung oder Traumapädagogik wünschenswert
  • Kooperations- und Reflexionsbereitschaft, gepaart mit einer selbstständigen Arbeitsweise
  • Führerschein und eigener PKW (Einsätze in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Steinburg & Pinneberg)
  • Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen

Wir bieten Ihnen:

  • Eine vielseitige, verantwortungsvolle Tätigkeit in einem engagierten und herzlichen Team.
  • 25 – 39 Std/ Woche
  • Flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Tätigkeit auch in den Nachmittagsstunden
  • Büro in Ahrensburg vorhanden
  • Vergütung in Anlehnung an den TVöD Bund
  • Gesundheitsfördernde Angebote (z. B. Psygesa e.V.)
  • Regelmäßige Teamsitzungen, Supervision und Fortbildungen
  • Die Chance, aktiv zu einer gewaltfreien und achtsamen Erziehungskultur beizutragen

Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Bitte senden Sie diese per Mail als PDF an bewerbung@wendepunkt-ev.de  Fragen beantwortet gern Louisa Periñan – Telefon 0 41 21 – 47 57 3 – 0, perinan@wendepunkt-ev.de.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.tik-sh.de .

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Wir suchen Verstärkung in Hamburg!

Wir suchen per sofort für unseren Fachbereich Ambulante Rückfallprophylaxe am Standort Hamburg SOZIALPÄDAGOG*INNEN (m/w/d)

Sie sollten engagiert und flexibel sein, eine therapeutische Zusatzqualifikation sowie Berufserfahrungen in der Arbeit mit sexuell auffälligen Kindern, Jugendlichen und/oder Erwachsenen haben.

Ihr Profil:

  • Forensische Qualifikationen wünschenswert
  • Abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik oder vergleichbarer Abschluss
  • eine therapeutische Zusatzqualifikation oder die Bereitschaft, diese zeitnah zu erwerben
  • Erfahrung mit spezifischen Diagnostikinstrumenten wünschenswert
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten
  • Sicherheit im Auftreten
  • Kooperations- und Reflexionsbereitschaft
  • Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen

Aufgabenbereiche:

  • Beratung und therapeutische Interventionen von Kindern und Jugendlichen im Einzel- und Gruppensetting
  • Durchführung diagnostischer Maßnahmen
  • Beratungen in verschiedenen Settings (Betroffene, Angehörige, Fachkräfte)
  • Mitarbeit in verschiedenen Vernetzungsgremien

Wir bieten:

  • 30- 39 Std./Woche
  • Flexible Arbeitszeiten nach Absprache mit dem Arbeitgeber
  • Vergütung in Anlehnung an den TVöD Bund
  • Ein freundliches und motiviertes Team
  • Regelmäßige Teilnahme an Teamsitzungen, Supervision und Fortbildung
  • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgabe
  • Angebote zur Erhaltung Ihrer Gesundheit (Psygesa e.V., Obstkorb)
  • Möglichkeit der Teilnahme am Bikeleasing und Corporate Benefits

Bewerbungen bitte per Mail als PDF an bewerbung@wendepunkt-ev.de .

Fragen beantworten gern Bernd Priebe oder Jan Peter Kay, Telefon 040/ 70 29 87 61

„Ich könnte das nicht, mit solchen Menschen arbeiten!“ ist ein Satz, den wir oft von Kolleg*innen und Bekannten hören. Der erste Eindruck vieler Menschen von unserem Fachbereich besteht aus der krassen Herausforderung der Arbeit mit sexuell auffälligen und übergriffigen Kindern und Jugendlichen. Es gibt kaum Arbeitsfelder, über die es so viele Stereotype und Vorurteile gibt.

Wir, der Wendepunkt e.V., aber verstehen unsere Arbeit zuerst als einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von sexueller Gewalt. Wir arbeiten mit Kindern, Jugendlichen, deren Familien und den professionellen Betreuungssystemen, die unter hohem Druck stehen. Wir wissen um die Beschämung, die die Aufdeckung von Grenzverletzungen mit sich bringt – auf allen Seiten. Wir schaffen einen respektvollen Rahmen, in dem sie sich  mit ihrem Verhalten auseinandersetzen und neue angemessene Formen der sozialen Interaktion lernen können. Die meisten unserer Klient*innen, schätzen unser Angebot. Sie nutzen die Beratungssettings oder die pädagogisch-therapeutische Begleitung für sich und ihre Entwicklung.

Wir arbeiten in einem multiprofessionellen Team – das ist vielseitig und abwechslungsreich. Besonderen Wert legen wir auf den Austausch und die Reflexion auch zu aktuellen Diskursen rund um die Themen Gender und Sexualität. Bewerbungen von allen durch das AGG geschützte Personen sind willkommen und wir schätzen generell Vielfalt im Unternehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Weihnachtspost!

Unser Weihnachts-Newsletter ist da – mit den letzten Aktivitäten vor dem Fest.

https://www.wendepunkt-ev.de/newsletter-archiv/ – jetzt den Newsletter lesen und abonnieren!

Während bei uns immer noch die Handwerker fleißig daran arbeiten, unsere Räume freundlicher, übersichtlicher und vor allem zweckmäßiger zu gestalten, geht unsere Arbeit unvermindert weiter.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir unseren Anti-Mobbing-Parcours neugestalten und präsentieren konnten – und vor allem darüber, dass er bei den Schüler*innen so gut ankommt!

Und wir sind dankbar, dass wir vielfältige Unterstützung für unsere Arbeit bekommen – dafür ein herzliches Dankeschön im Namen unserer Klient*innen!

Wir bedanken uns bei euch, dass ihr unsere Arbeit begleitet und uns dabei helft, auf diese wichtigen Themen aufmerksam zu machen!

Wir wünschen allen schöne und besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Selbstverständlich sind wir auch zwischen den Jahren für alle da, die dringend unsere Hilfe brauchen.

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Tornescher Grundschüler „erlaufen“ über 2.000 € für den Wendepunkt

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern der Johannnes-Schwennesen-Grundschule in Tornesch sowie ihren Familien! Sie unterstützen die Arbeit des Wendepunktes mit stolzen 2.183 Euro.

So viel ist beim diesjährigen Lauftag zusammengekommen. Die Schüler*innen konnten unter 10 Organisationen auswählen und haben sich für den Wendepunkt entschieden.

Damit die Schüler*innen auch genau wissen, wofür sie sich engagieren, waren wir an einem Vormittag in der Schule und haben in den Klassen unsere Beratungs- und Präventionsangebote vorgestellt.

Dann kam es am Lauftag im Oktober auf Ausdauer an. Die Familien konnten einen Betrag pro Laufminute ihres Kindes festlegen – und dann sind zur Überraschung aller fast zwei Drittel der Kinder die maximale Zeit von 60 Minuten gelaufen! „Das ist eine riesengroße Leistung der Kinder – und eine tolle Spendenbereitschaft der Familien“, freut sich Schulleiterin Janina Wieduwilt.

Stolz überreichten Lina, Max, Aylin, Anton, Mia und Linus den großen Scheck an Wendepunkt-Geschäftsführer Dirk Jacobsen.

Eine tolle Leistung – herzlichen Dank!

Foto: Christina Schmalstieg und Nicole Raabe vom Förderverein der Schule, Janina Wieduwilt und Dirk Jacobsen mit den engagierten Sportler*innen.

#Lauftag #Spende #Wendepunktev #Prävention #Traumaambulanz #Beratung #sozialearbeit