Aktuelles

Ein großes Dankeschön an das Kinderhilfswerk Quickborn

Wir freuen uns sehr, dass das Kinderhilfswerk Quickborn auch im nächsten Jahr unsere Arbeit vor Ort mit 6.000 Euro unterstützen wird!

Das Kinderhilfswerk sammelt über das Jahr Spenden und führt Veranstaltungen durch, um Kinder und Jugendliche in und um Quickborn zu unterstützen. Ein Teil der Gelder fließt in die Arbeit von einzelnen Organisationen in Quickborn, die sich für Kinder, Jugendliche und ihre Familien einsetzen.

Durch die Spende des Kinderhilfswerks und die Zuwendung durch die Stadt Quickborn ist es uns möglich, in der Kieler Straße 93 in Quickborn eine kleine Zweigstelle zu unterhalten, in der wir jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr eine kostenlose Sprechstunde anbieten. Wir beraten Kinder, Jugendliche, bei Bedarf auch ihre Bezugspersonen sowie Fachkräfte bei sexueller Gewalt und häuslicher Gewalt. Das Angebot vor Ort senkt für Betroffene aus Quickborn die Schwelle für die Kontaktaufnahme – was gerade bei diesen sensiblen Themen wichtig ist.

Wir bieten vor Ort auch erste Hilfe nach unterschiedlichen Traumatisierungen im Rahmen unserer Trauma-Ambulanz.

Außerdem führen wir an allen weiterführenden Schulen in Quickborn regelmäßige Projekte zur Prävention sexueller Gewalt durch. Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für sexuelle Grenzverletzungen zu sensibilisieren, sie darin zu unterstützen, sich vor sexueller Gewalt zu schützen und sie darin zu bestärken, sich Unterstützung und Hilfe bei erwachsenen Vertrauenspersonen zu holen. Prävention ist elementar, um sexuellen Missbrauch aufzudecken und verhindern zu helfen.

Das Kinderhilfswerk wird an diesem Wochenende auf dem Quickborner Weihnachtsfest in der Innenstadt wieder eine große Tombola anbieten, bei der jedes Jahr viele Spendengelder zusammenkommen. Am Samstag, den 6.12. von 14 bis 20 Uhr kann man tolle Preise gewinnen – und dabei etwas Gutes tun! Lokale Unternehmen haben wieder sehr großzügig hochwertige Waren gespendet, wie uns Marvin de Vries, der seit 15 Jahren im Kinderhilfswerk aktiv und seit 3 Jahren Vorstandsvorsitzender ist, voller Begeisterung berichtet hat.

Wir bedanken uns im Namen der Quickborner Kinder und Jugendlichen für das großartige Engagement des Kinderhilfswerks!

Foto: Marvin de Vries, Maike Möller (beide Kinderhilfswerk), Dirk Jacobsen, Sascha Niemann (Wendepunkt)

#Quickborn #Kinderhilfswerk #TraumaAmbulanz #Prävention #Wendepunktev

Engagiert gegen Mobbing

Heute am 2. Dezember ist der Anti-Mobbing-Tag in Schleswig-Holstein.

Dazu passt, dass wir gerade mit ein paar engagierten Schüler*innen der Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule Elmshorn und der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule Elmshorn ein besonderes Projekt durchgeführt haben. Wir haben für unsere Präventionsarbeit einen interaktiven Anti-Mobbing-Parcours entwickelt, der das Thema für die Schüler*innen erlebbar macht. Dabei durchlaufen sie in kleinen Gruppen unterschiedliche analoge und digitale Stationen. Sie setzen sich zum Beispiel mit den verschiedenen Rollen der einzelnen Beteiligten in einer Mobbingsituation auseinander, erfahren mehr über Zahlen und rechtliche Konsequenzen sowie über Hilfsangebote und Anlaufstellen.

Bei einer Station können sie in typische Mobbing-Beleidigungen hineinhören, was die verbale Gewalt emotional erfahrbar macht. Um diese Station authentisch zu machen, haben wir uns mit den Schüler*innen zusammengesetzt und Texte für verschiedene Mobbing-Situationen entwickelt. Anschließend wurden diese Texte aufgenommen.

Gar nicht so einfach – aber die Schüler*innen waren mit vollem Einsatz dabei! Eine 13jährige Teilnehmerin berichtet: „Ich bin selbst schon gemobbt worden und kenne auch andere, die das erfahren haben. Es ist wichtig, dass Leute realisieren, dass Mobbing die Menschen verletzt. Es ist traurig, diese Beleidigungen in dem Parcours zu hören, aber es ist wichtig, damit die Leute verstehen, dass es nicht gut ist, so etwas zu machen.“ Ihre Mitschülerin ergänzt: „Für diejenigen, die das nicht erleben, ist es gut, das mal zu hören, damit sie sehen, wie sich das anfühlt, und damit sie dann in solchen Situationen helfen.“

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Schüler*innen – euer Einsatz war ganz toll!!

Der Anti-Mobbing-Parcours kommt bei unseren Präventionsprojekten in der Region Elmshorn-Barmstedt zum Einsatz.

#AntiMobbingParcours #Mobbing #Cybermobbing #Prävention #Gewaltprävention #AntiMobbingTag #Wendepunktev

Opferschutztag in Kiel: Unser Angebot der psychosozialen Nachsorge nach Strafaten (PNS)

Wir waren auf dem 4. Opferschutztag in Kiel eingeladen und haben dort unser Angebot für Opfer von Straftaten vorstellen können.

Der Opferschutz ist elementar, um auf die Belange und Bedürfnisse von Betroffenen aufmerksam zu machen und wirkungsvolle Hilfen zu etablieren!

Auf Einladung der Stabstelle Opferschutz im Ministerium für Justiz und Gesundheit und der Opferschutzbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein kamen Vertreter*innen aus Justiz, Verwaltung, Beratungsstellen, Politik, Polizei und Ministerien zusammen, um den Opferschutz in den Fokus zu rücken und sich zu vernetzen.

Der Wendepunkt bietet im Auftrag des Justizministeriums landesweit psychosoziale Akuthilfe nach strafrechtlich relevanten Großschadenslagen an. Das ist eine Situation wie nach dem Messerattentat in Brokstedt – oder zum Beispiel nach einem möglichen Anschlag auf einem Weihnachtsmarkt. Nach der akuten Versorgung vor Ort können sich die Betroffenen an den Wendepunkt e.V. wenden, um eine weiterführende Nachsorge zu bekommen.

Sascha Niemann, der im Wendepunkt den Fachbereich Traumazentrum und Beratung leitet, stellte das Angebot vor. „Nach traumatischen Ereignissen brauchen die Betroffenen möglichst schnelle Hilfe und eine psychosoziale Intervention, damit sie das Erlebte verarbeiten können und sich die Symptome nicht festsetzen. Da es bis zu ein halbes Jahr dauern kann, bevor die Betroffenen einen Termin bei niedergelassenen Ärzten bekommen, bilden wir eine Brücke in der Versorgung. Wir helfen dann auch dabei, die Betroffenen bei Bedarf in die weiterführende Versorgung vor Ort einzubinden“.

Auch Angehörige und Bezugspersonen können sich beraten lassen – ebenso wie Fachkräfte.

Darüber hinaus bieten wir auch psychosoziale Nachsorge nach Straftaten, die nicht unmittelbar unter die Kriterien des ehemaligen Opferentschädigungsgesetzes fallen – dazu zählen zum Beispiel Straftaten ohne Gewalteinsatz wie Einbrüche oder Betrugskriminalität.

Ängste, Hilflosigkeit, immer wiederkehrende Bilder von dem Ereignis, das Gefühl von Ohnmacht – das Erleben oder Miterleben einer Straftat kann hochbelastend oder sogar traumatisierend sein.

Für Betroffene haben wir eine Sprechstunde eingerichtet:  Dienstag 10-12 Uhr und Donnerstag 14-16 Uhr. Die Beratung ist kostenlos unter der Nummer 0800 – 3700800.

Weitere Informationen: https://www.wendepunkt-ev.de/psychosoziale-nachsorge-nach-straftaten-pns/

#Opferschutztag #Opferschutz #Wendepunktev #psychosozialeNachsorge #Opferschutzbeauftragte #StabstelleOpferschutz

Wir sagen Danke – die Haspa unterstützt die Arbeit des Wendepunktes mit 1.500 Euro

Dafür werden wir neue Möbel für unseren Kunsttherapie-Raum anschaffen. Wir brauchen zum Beispiel einen übergroßen Tisch, damit wir auch in Gruppen gemeinsam kreativ werden können und gemeinsam an großen Kunstwerken arbeiten können.

Seit längerer Zeit bieten wir erfolgreich im Rahmen unserer Trauma-Ambulanz und der Hilfen zur Erziehung kunsttherapeutische Maßnahmen an. Wenn Kinder und Jugendliche hochbelastende Erfahrungen machen mussten, dann macht sie dies nicht selten sprachlos – sie ziehen sich zurück, kapseln sich ab oder reagieren aggressiv auf angebotene Hilfe. Genau hier kann die Kunstpädagogik und –therapie helfen. Sie bietet durch ihren nonverbalen Zugang die Möglichkeit, Unaussprechliches zu kommunizieren, und eine Brücke über die Sprachlosigkeit hinweg zu bauen.

In der kreativen Arbeit werden Themen sichtbar, die im gemeinsamen und vertrauensvollen Setting betrachtet werden können. Entgegen einem oft erfahrenen Ohnmachtsgefühl erleben sich die Kinder und Jugendlichen in der sinnlichen, gestalterischen Arbeit als aktiv, hier entsteht ein verbessertes Erleben von Selbstwirksamkeit und stärkerer Beziehungsfähigkeit.

In diesem Jahr sind beim sogenannten Lotteriesparen der Haspa ganze 55.000 Euro zusammengekommen – und mit dieser Summe werden wieder viele Vereine aus der Region in ihrer Arbeit und ihrem Engagement unterstützt.

In der Haspa-Filiale in Wedel kamen Verteter*innen der einzelnen Vereine zusammen und berichteten, was mit den Spendengeldern finanziert wird. Lebensrettende Geräte für die Erste Hilfe der First Responder, ein Naturlehrpfad für Kinder, neue Uniformjacken für Musiker, Fußballtore, Lehrmaterial für den Schwimmunterricht, neue Möbel für die Familienhilfe.

Wir freuen uns, dass so viele Vereine in ihrer wertvollen Arbeit unterstützt werden – und bedanken uns ganz herzlich bei der Haspa und ihren Sparern für ihr Engagement!

Foto:

Dirk Jacobsen, Geschäftsführer Wendepunkt e.V.

Luca Breuksch, Azubi in der Filiale Schenefeld

#Haspa #Lotteriesparen #Wendepunktev #Kunsttherapie #Kunstpädagogik #Trauma #Traumaambulanz #Erziehungshilfen #Vereinsleben #Ehrenamt

Straftaten gegen Frauen und Mädchen nehmen weiter zu – Häusliche Gewalt war laut Statistik des BKA in 2024 auf Höchststand.

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 265.942 Menschen Opfer Häuslicher Gewalt das ist ein neuer Höchststand. Die Opfer sind mit 70,4 Prozent überwiegend weiblich. Zur Häuslichen Gewalt zählt sowohl die Partnerschaftsgewalt als auch die Innerfamiliäre Gewalt, also Gewalthandlungen zwischen Eltern, Kindern, Geschwistern und anderen Angehörigen.

Im Bereich der Partnerschaftsgewalt stieg die Zahl der Opfer um 1,9 Prozent auf 171.069. Partnerschaftsgewalt trifft nach wie vor überwiegend Frauen: rund 80 Prozent der Opfer sind weiblich.

Im Jahr 2024 wurden laut PKS 53.451 Frauen und Mädchen Opfer von Sexualdelikten (+2,1 % gegenüber 2023). Knapp die Hälfte war zum Tatzeitpunkt minderjährig.

328 Mädchen und Frauen wurde 2024 Opfer vollendeter Tötungsdelikte.

Der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ ist ein Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Er wird jedes Jahr am 25. November begangen. Im englischen wird der Tag auch Orange Day genannt – die Farbe Orange symbolisiert dabei eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen.

Hier gibt es Hilfe:

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 116 016 – Kostenlose, barrierefreie und anonyme Beratung rund um die Uhr

Der Wendepunkt ist für den Kreis Pinneberg Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt an Minderjährigen und Heranwachsenden – Kontakt unter 04121/47573-0

#OrangeDay #StoppGewaltgegenFrauen #GewaltgegenFrauen #Wendepunktev

Auch Männer brauchen manchmal Hilfe

Heute ist der Internationale Männertag. Er soll Aufmerksamkeit schaffen für die geistige und körperliche Gesundheit von Jungen und Männern, Geschlechtergleichheit und spezifisch männliche soziale Themen. Ein guter Anlass, darauf aufmerksam zu machen, dass auch Männer von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen sind.

Weit überwiegend sind es Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, aber auch Männer erleben in ihren Familien und in Beziehungen psychische und physische Gewalt.

In 2023 waren es bundesweit 75.561 männliche Betroffene. Niemand sollte Gewalt erfahren müssen!

Die Nutzungsstatistik für Männerschutzeinrichtungen für das Jahr 2024, die von der Bundesfach- und Koordinationsstelle Männergewaltschutz (BFKM) geführt wird, zeigt, dass immer mehr Männer Hilfe in Schutzeinrichtungen suchen.

In 2024 meldeten sich nach Angaben der BFKM 751 Männer bei einer Gewaltschutzeinrichtung. Das sind rund 41 Prozent mehr als noch im Jahr 2023 mit 533 Hilfesuchenden. Das Problem: bisher gibt es kaum Schutzeinrichtungen für Männer. Nur 126 der 751 Schutz suchenden Männer fanden den Angaben zufolge Platz in einer Einrichtung. 256 Schutzsuchende mussten wegen Platzmangels abgelehnt werden.

Eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene in Schleswig-Holstein ist die Männerberatung SH. Hier finden Männer ab 16 Jahren, die häusliche Gewalt erleben oder in ihrer Kindheit (sexuelle) Gewalt erfahren haben, Hilfe und Unterstützung.

Auch der Wendepunkt bietet in diesem Rahmen Männerberatung an:

https://www.wendepunkt-ev.de/maennerberatung/

Hilfe bieten außerdem der Frauennotruf in Kiel und Pro Familia in Flensburg.

Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym.

www.maennerberatung-sh.de

#Maennerberatung #HilfenFuerMaenner #InternationalerMaennertag #männerfragen #BFKM #Wendepunktev

Stark gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Heute ist der „Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt“. Er wurde vom Europarat eingeführt, um das Problembewusstsein für das Thema zu schärfen und gegen alle Formen sexueller Gewalt an Kindern anzukämpfen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Neue Technologien: Bedrohungen und Chancen für den Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“. Seit Jahren nimmt die sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Netz dramatisch zu, während gleichzeitig die Fallzahlen bei Kindesmissbrauch unverändert hoch bleiben.

Die Unabhängige Beauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM) und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben die Kampagne #NichtWegschieben ins Leben gerufen. Es ist wichtig, dass Erwachsene Verantwortung für den Schutz von Kindern übernehmen!

Zur Kampagne: https://nicht-wegschieben.de/

Es gibt dort auch einen Messenger-Kurs, in dem man erfahren kann, wie man Kinder besser vor sexueller Gewalt schützen kann.

Der Wendepunkt führt an Schulen im Kreis Pinneberg Präventionsprojekte gegen sexuelle Gewalt durch. Es ist wichtig, Kinder und Jugendliche für sexuelle Grenzverletzungen zu sensibilisieren, sie darin zu unterstützen, sich vor sexueller Gewalt zu schützen und sie darin zu bestärken, sich Unterstützung und Hilfe bei erwachsenen Vertrauenspersonen zu holen.

Wir führen zu diesem Thema auch regelmäßig digitale Elternabende durch.

Der Wendepunkt ist außerdem die für den Kreis Pinneberg zuständige Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen.

#NichtWegschieben #WendepunkteV #Prävention #Cybergrooming #SozialeArbeit

 

Wir suchen Verstärkung!

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Sozialpädagog*innen (Dipl./B.A./M.A. – m/w/d) für unseren Fachbereich ambulante Familien- und Erziehungshilfen.
Wenn Sie mit Herz, Haltung und Fachkompetenz Familien auf ihrem Weg begleiten möchten, sind Sie bei uns genau richtig!

Ihre Aufgaben – vielseitig und sinnstiftend
– Aufsuchende Unterstützung von Familien im Alltag
– Beratung und Begleitung von Sorgeberechtigten zur Förderung kindlicher Entwicklung
– Förderung von Familienbeziehungen und Stärkung elterlicher Kompetenzen
– Kooperation mit Kindergärten, Schulen, Jugendämtern und weiteren Institutionen
– Mitwirkung am Hilfeplanprozess gemäß §§ 27–41 SGB VIII
– Wahrnehmung des Schutzauftrags nach § 8a SGB VIII
– Dokumentation, Berichtswesen und Qualitätssicherung

Ihr Profil – das bringen Sie mit
– Abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik, Sozialen Arbeit oder vergleichbarer Abschluss
– Freude an selbstständiger und flexibler Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien
– Idealerweise Erfahrung im Kinderschutz
– Systemische, ressourcenorientierte Haltung und Offenheit für Reflexion
– Teamgeist, Kommunikationsfreude und eine Portion Humor
– Gute PC-Kenntnisse (MS Office)
– Führerschein Klasse B

Wir bieten Ihnen
– Flexible Arbeitszeitmodelle (Teilzeit ab 10 Std. bis Vollzeit 39 Std./Woche)sowie mobiles Arbeiten in einem multiprofessionellen Gesamtteam
– Vergütung in Anlehnung an den TVöD
– Ein freundliches, unterstützendes Team mit regelmäßigen Teamsitzungen, Supervision & Fortbildungen
– Gute Anbindung an den ÖPNV (fußläufig vom Bahnhof)
– Gesundheitsfördernde Angebote (Psygesa e.V.)
– Bike-Leasing und Corporate Benefits

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per Mail (PDF) an bewerbung@wendepunkt-ev.de
Fragen beantwortet Ihnen gern Frauke Schöffel-Raecke – schoeffel@wendepunkt-ev.de
Mehr über uns erfahren Sie unter www.wendepunkt-ev.de
Werden Sie Teil einer Arbeit, die bewegt.
Für Familien. Für Kinder. Für ein respektvolles Miteinander.
Wir freuen uns auf darauf, Sie kennenzulernen!

#sozialearbeit #Stellenangebot #erziehungshilfe #familienhilfe #Wendepunktev

Kostenlose Fortbildung für Fachkräfte: Kinder und Jugendliche im Internet

Wir bieten unter dem Titel „Was passiert da eigentlich im Netz?“ am 17.11. eine kostenlose siebenstündige Fortbildung an.

Kinder und Jugendlichen verbringen einen Großteil ihrer Freizeit vor dem Smartphone, dem Tablet oder PC. Kommunikation, soziales Miteinander und auch das Thema Sexualität, wie das Sammeln erster Erfahrungen dazu verlagern sich so sukzessive in den digitalen Raum. Die Konsequenz ist ein wachsendes soziales Nachfeld, viele neue Möglichkeiten der Identitätsfindung aber auch das Auftreten neuer Herausforderungen und Schwierigkeiten für Jugendliche und Fachkräfte.

Jetzt noch schnell anmelden: https://www.wendepunkt-fortbildung.de/fortbildungen/wfz-2025-46 – Anmeldeschluss ist der 16.11.!

Diese Veranstaltung vermittelt wichtige Grundlagen zur digitalen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Dabei werfen wir einen Blick auf beliebte Apps und digitale Spiele, Medienkonsum und auf das Bedürfnis einfach mal abschalten zu wollen und offline zu sein.

Wie alle Lebensbereiche, verlagert sich auch das Ausleben von Sexualität immer mehr in den digitalen Raum. Wir besprechen, was es mit „Sexting“ auf sich hat und welche Dinge es zu beachten gibt. In manchen Fällen kommt es zu einer Veröffentlichung von erotischen Nachrichten und Nacktbilder. Wir erarbeiten in Gruppen und Rollenspielen, wie mit einer solchen Situation an der Schule umgegangen werden kann.

Schließlich befassen wir uns mit dem Schutz vor sexualisierter Gewalt im Internet. Dabei legen wir den Fokus auf das Cybergrooming, die Kontaktanbahnung zu Kindern und Jugendlichen über das Internet, um diese sexuell zu missbrauchen.

In Gruppen erarbeiten wir schlussendlich Ideen und tauschen bestehende Konzepte aus, die bereits an Ihrer Schule etabliert sind, um Kinder und Jugendlichen in der digitalen Welt gut zu begleiten und gegebenenfalls auch zu beschütze

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus Schulen in Hamburg und Schleswig-Holstein.

17. November 2025 von 9-17 Uhr im Wendepunkt Fortbildungszentrum, Gärtnerstraße 10-14, 25335 Elmshorn

Die Unfallkasse Nord finanziert dieses Angebot:

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

#wfz #wendepunktev #fortbildungen #gefahrenimnetz #UnfallkasseNord #SozialeArbeit #Cybergrooming

Wir stellen ein!

Zum 01. Februar 2026 oder später suchen wir für unser Team in der Prävention eine*n SOZIALPÄDAGOGE*IN (w/m/d) für die schulische Gewaltprävention und Prävention von sexualisierter Gewalt mit 20 Wochenstunden.

Der Einsatz erfolgt überwiegend während der Schulzeit an Grund- und weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein im Rahmen unserer pädagogischen Angebote.

Zu unserer Arbeit gehört das Konzipieren und Durchführen von Unterrichtsprojekten an Grundschulen und weiterführende Schulen im Bereich der primären und sekundären Gewaltprävention sowie Projekte in der Prävention gegen sexualisierte Gewalt. Wir gestalten digitale Informationsabende für Eltern und Fachkräfte und bereiten Projekte mit den Lehrkräften und Fachkräften der Schulsozialarbeit vor.

Aufgaben

  • Selbständige Vorbereitung und Durchführung von Schulprojekten, wie auch von pädagogischen Gruppenangeboten
  • Projektplanung und Netzwerkarbeit
  • Planung und Durchführung von digitalen Informationsabende für Eltern und Fachkräfte
  • Teilnahme und Mitgestaltung an Teamsitzungen, Teamtagen und Supervisionen
  • Konzeptioneller Ausbau und Weiterentwicklung unserer Präventionsangebots

Profil

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik oder vergleichbarer Abschluss
  • Erste Berufserfahrung in der Gewaltprävention, insbesondere in der pädagogischen
    Gruppenarbeit wünschenswert
  • Kenntnisse in der Sexuellen Bildung und sexualisierter Gewalt erforderlich oder die Bereitschaft diese zu erlangen
  • Kenntnisse oder Berufserfahrungen zu den Themenschwerpunkten Medienkompetenzen und Medienwissen,(Cyber-) Mobbing, Gruppenarbeit und Erlebnispädagogik wünschenswert
  • Bereitschaft zur Projektplanung und Projektkoordination
  • Sicherheit im Auftreten
  • Kooperations- und Reflexionsbereitschaft
  • Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten
  • Führerschein Klasse B erforderlich

Wir bieten:

  • 20 Stunden/ Woche
  • Flexible Arbeitszeiten nach Absprache mit dem Arbeitgeber
  • Vergütung in Anlehnung an den TVöD Bund
  • Ein freundliches und motiviertes Team
  • Regelmäßige Teilnahme an Teamsitzungen, Supervision und Fortbildung
  • Gute Anbindung an den HVV, fußläufig in ca. 8 Minuten vom Bahnhof erreichbar
  • Angebote zur Erhaltung Ihrer Gesundheit (Psygesa e.V., Obstkorb)
  • Möglichkeit der Teilnahme am Bikeleasing

Bewerbungen bitte per Mail als PDF an bewerbung@wendepunkt-ev.de.
Fragen beantwortet gern Bianca Tietz per Mail unter tietz@wendepunkt-ev.de  und anschließend wenn gewünscht auch per telefonischem Rückruf.

Der Wendepunkt e.V. engagiert sich seit vielen Jahren in der präventiven Arbeit. Unsere Projekte zur Prävention von sexualisierter Gewalt haben das Ziel Kinder und Jugendliche vor sexuellen Grenzverletzungen zu sensibilisieren, sie zu unterstützen und sich vor sexualisierter Gewalt zu schützen und sich an erwachsene Vertrauenspersonen zu wenden, wenn sie Hilfe benötigen. Als Angebot zur schulischen Gewaltprävention bieten wir Projekte zu verschiedenen Themen an, die die Sozialkompetenz sowie Konfliktfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen fördern und gewalttätige Verhaltensweisen verhindern.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!