Aktuelles

Beate Raudies (SPD) besucht den Wendepunkt

Beate Raudies, Landtagsabgeordnete der SPD und Direktkandidatin aus dem Wahlkreis Elmshorn, war schon häufiger bei uns im Wendepunkt, um sich über unsere Arbeit und die aktuellen Entwicklungen zu informieren – eine Unterstützung, die wir sehr zu schätzen wissen.

Die Präventionsarbeit liegt der Elmshornerin besonders am Herzen. „Wir machen heute im Land weniger Präventionsarbeit als früher – und haben gleichzeitig mehr Straftäter. Wir müssen die Prävention stärken, um früher vorzubeugen. Die Kreise Pinneberg und Steinburg profitieren von dem Hilfs- und Präventionsangebot des Wendepunktes,“ betont Raudies.

Die Konsolidierungsberatungen im Kreis machen Dirk Jacobsen, Geschäftsführer des Wendepunktes, Sorgen. „Was wird gekürzt? Wie sieht es mit den Präventionsmaßnahmen an den Schulen aus, die durch den Kreis finanziert werden? Auch für unsere Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen und die Interdisziplinäre Trauma-Ambulanz stehen in den nächsten Jahren neue Verträge an. Wir hoffen, dass der Kreis weiter zu seinen wichtigen Entscheidungen für professionelle Hilfsangebote für hochbelastete Kinder und Jugendliche steht. Und zu der Präventionsarbeit, um vorzubeugen.“

Wichtige Hilfe und Vorbeugung bietet auch das landesweite TiK-SH Programm. Hier werden Fachkräfte in ihrer täglichen Arbeit mit hochbelasteten Kindern durch traumapädagogische Fortbildungen, Beratung und Supervision unterstützt. Ein Angebot, das im Bereich Kita bereits seit 10 Jahren sehr erfolgreich läuft. Vor drei Jahren wurde es auf Grundschulen und Förderzentren ausgeweitet und stößt auch dort auf eine sehr positive Resonanz.

„Eine Gesellschaft muss sich entscheiden. Investiere ich mehr in die Kinder und Jugendlichen oder lasse ich das laufen?“, sagt Raudies. „Kinder und Jugendliche haben keine laute Lobby. Aber sie sind unsere Zukunft!“

Wir haben uns sehr über den Besuch und das Interesse an unserer Arbeit und den Themen, die uns am Herzen liegen, gefreut!

Foto: Beate Raudies, Dirk Jacobsen

#Prävention #SozialeArbeit #Wendepunktev #SPD #Trauma #Traumapädagogik #TraumaAmbulanz #TiKSH

Kunstaktionen mit Berufsschülern im Rahmen der Interkulturellen Woche in Elmshorn und Itzehoe

Bakhtullah hat eine große Sonnenblume aus Krepppapier zusammengeklebt und ist sichtlich stolz auf das Ergebnis. „Das Basteln macht mir Spaß, ich mache das sehr gerne und ich mag Sonnenblumen,“ sagt der 18jährige aus Afghanistan. Vor knapp zwei Jahren ist er nach Deutschland gekommen – alleine. „Ich vermisse meine Familie. Und ich kann nicht gut schlafen.“ Auf die Frage, was ihm hilft, hat er eine klare Antwort: „Lernen. Wenn ich lernen kann, geht es mir gut, ich gehe gerne in die Schule.“

Genau darum geht es bei den Kunstaktionen im Rahmen der Interkulturellen Woche, bei denen ein Blumengarten aus Papier entstehen soll. An einem Tag wurde erst in Itzehoe gebastelt und am nächsten in Elmshorn. Was brauchen die 60 Jugendlichen und Jungerwachsenen der DaZ (Deutsch als Zweitsprache)-Klassen der Berufsschulen Itzehoe und Elmshorn, damit es ihnen gut geht? Was stärkt sie, was ist ihnen wichtig, was brauchen sie – damit sie so gut wachsen können wie die Blumen in dem Phantasiegarten. „Gemeinschaft“, „Familie“, „Liebe“ und „Arbeit“ werden dabei genannt – ebenso wie „Sport“, „spielen“ und „chillen“.

Das kunstpädagogische Projekt kommt gut an bei den 15-24jährigen. Auf großen Papierbögen entstehen verschiedene Pflanzen, die zu einem großen Garten zusammenwachsen. Die Schüler*innen kommen aus vielen verschiedenen Ländern, wie Afghanistan, Iran, Syrien, Somalia, Sudan, der Türkei und der Ukraine, und die Sprachbarrieren sind zum Teil hoch. Das kreative Arbeiten ermöglicht neue Erlebnisse, die Auseinandersetzung mit Emotionen und ein entspanntes Miteinander.

„Wir haben viele Schüler mit Schwierigkeiten, Blockaden und Abbrüchen in der Bildung. Wir sehen im Grunde jede Minute in einer Klasse, dass die Jugendlichen unter psychischen Belastungen leiden“, sagt Lehrerin Maren Berger aus Elmshorn. „Hier erleben wir sie von einer anderen Seite, sie kommen viel mehr aus sich heraus, auch mit einem Lachen.“

Das Projekt im Wendepunkt wird geleitet durch die Kunsttherapeutin Sophie Firle und den Sozialpädagogen Vincenz Schüle. Die beiden stellen den Jugendlichen auch das Hilfsangebot der Trauma-Ambulanz vor – für den Fall, dass jemand Unterstützung benötigt bei der Verarbeitung der eigenen Erlebnisse und Erfahrungen.

Die Stadt Elmshorn und die Koordinierungsstelle Integration Steinburg haben das Kunst-Angebot gefördert.

Der 16jährige Hamed hat eine Rose für seine Freundin gebastelt. Auch er hat klare Prioritäten: „Lernen ist wichtig für mich. – Und Kuchen“, lacht er. Er möchte nämlich mal Chefkoch werden.

 

#Kunsttherapie #IKW #Wendepunktev #Trauma # TraumaAmbulanz

Demo am 8.10. in Kiel

Unter dem Motto „Demokratie sichern – Zusammenhalt stärken“ ruft der Paritätische Schleswig-Holstein am 8. Oktober zu einer Demonstration auf.

Start: 10:30 Uhr auf dem Rathausplatz in Kiel.

Der Paritätische: „Demokratie ist die Grundlage für unser Zusammenleben. Der Zusammenhalt der Gesellschaft sowie eine für jeden Menschen spürbare Daseinsvorsorge bilden die Grundvoraussetzung dafür. Demokratie bedeutet weit mehr, als alle paar Jahre ein Kreuz auf dem Stimmzettel zu setzen. Sie lebt davon, dass Menschen sich aktiv engagieren, Verantwortung übernehmen und sich füreinander einsetzen. Gelebte Demokratie zeigt sich dort, wo Menschen spüren, dass sie gesehen werden, offene Ohren finden und ihre Meinung respektiert wird. Die Wohlfahrtsverbände tragen jeden Tag dazu bei, dass unsere Gesellschaft funktioniert. Die Mitarbeitenden begleiten Menschen in allen Lebensphasen, schaffen Teilhabe und stärken das gesellschaftliche Miteinander jeden Tag in Kitas, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Jugendzentren, Nachbarschaftsprojekten und vielen weiteren sozialen Einrichtungen.

Genau diese Orte geraten jedoch zunehmend unter Druck. Fachkräftemangel, steigende soziale Belastungen und notwendige Reformen in der Pflege, der Rente und in der Gesundheitsversorgung zeigen, wie eng soziale Sicherheit und Demokratie miteinander verbunden sind. Mit den aktuellen Sparplänen der Bundesregierung sollen Leistungen gestrichen werden, auf die viele Menschen angewiesen sind. In der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe und bei psychosozialen Angeboten stehen Kürzungen im Raum.

Die Freie Wohlfahrtspflege und ihre Partner*innen gehen gemeinsam für ein klares Signal auf die Straße: Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Schwächsten sind nicht der Weg. Wir brauchen eine Gesellschaft, die investiert – in Prävention, Bildung, psychische Gesundheit, Sicherheit im Alter und Chancengerechtigkeit für junge Menschen. Wir brauchen gute Soziale Arbeit.

Deshalb gehen wir am 08. Oktober 2026 gemeinsam auf die Straße – für einen Sozialstaat mit Rückgrat!

Demokratie braucht Menschen, die Haltung zeigen. Deshalb laden wir Vereine, Initiativen, Gewerkschaften, Sportvereine, Kulturträger, Unternehmen und alle demokratischen Kräfte ein, gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen. Gemeinsam setzen wir ein deutliches Zeichen für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft. Je breiter das Bündnis ist, desto stärker wird das Signal: Demokratie ist unsere gemeinsame Aufgabe.“

Gemeinsam für Demokratie, Zusammenhalt und starke Soziale Arbeit – wir sind dabei!

#SozialeArbeit #ParitätischerSH #Demo #Wendepunktev

TiK-SH Kita gibt es jetzt seit 10 Jahren – ein besonderes Jubiläum!

„TiK“ steht für Traumapädagogik im Kindesalter. Fachkräfte aus Kitas, Kindertagespflege und Familienzentren werden mit traumapädagogischen Fortbildungen, Beratung und Supervision in ihrem Berufsalltag unterstützt – kostenlos. Das Angebot wird durch das Sozialministerium finanziert und von drei Trägern umgesetzt: den Kinderschutzbund Landesverband S-H, das IBAF Institut für berufliche Aus- und und den Wendepunkt e.V.

Das Jubiläum haben wir in Kiel mit einem Fachtag begangen, zu dem auch Ministerin Aminata Touré gekommen ist. Sie betonte die Bedeutung der Arbeit mit den Jüngsten: „Wenn wir bei der frühkindlichen Bildung sparen, sparen wir gegen uns selbst und gegen unsere Gesellschaft.“ An die anwesenden Fachkräfte gerichtet sagte sie: „Ich weiß, dass Sie diejenigen sind, die tagtäglich die Kleinsten von uns stärken. Nichts würde es in unserer Gesellschaft geben, wenn es Sie nicht gäbe!“ Das Angebot von TiK sei deshalb eine sehr wertvolle Unterstützung.

Fachkräfte begegnen in ihrem Alltag Kindern, die hochbelastende oder traumatisierende Erfahrungen gemacht haben. Es kann herausfordernd sein, ihr Verhalten zu verstehen und angemessen zu reagieren. Die Angebote von TiK-SH helfen, mehr Handlungssicherheit im Umgang, neue Strategien und ein tieferes Verständnis zu gewinnen.

Dr. Andreas Krüger, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie von Ankerland e.V – Hilfe für traumatisierte in Hamburg, erläuterte in seinem Fachvortrag, wie kindliche Belastungszeichen früh wahrgenommen und hilfreich begleitet werden können. Seine Erfahrung: je schneller Kinder nach traumatischen Erfahrungen Hilfe bekommen, umso effektiver wirkt sie. Er würde sich ein Angebot wie TiK-SH auch für Hamburg wünschen.

Ein Jubiläum, dass uns stolz macht. Auf Schleswig-Holstein, das seinen Fachkräften ein solches Angebot ermöglicht. Auf alle Fachkräfte, die in ihrem Berufsalltag wertvolle Arbeit leisten. Und darauf, dass wir die Rückmeldung bekommen, dass ihnen die von uns vermittelten traumapädagogischen Kenntnisse dabei helfen.

Vor einigen Jahren wurde das TiK-Angebot auch auf Grundschulen und Förderzentren ausgeweitet, wo es auf eine große Nachfrage gestoßen ist. Wir hoffen, dass dieses Angebot weiter verlängert wird.

Der Wendepunkt betreut den Bereich der Kreise Pinneberg, Steinburg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg sowie die Städte Neumünster und Norderstedt.

https://www.wendepunkt-ev.de/tik-sh-region-sued/

https://tik-sh.de/

Foto: Ulrike Martens (KSB), Antje Knosalla (IBAF), Aminata Touré, Dr. Andreas Krüger, Marie Pagenberg (IBAF), Louisa Periñan (Wendepunkt)

#TiKSH #Traumapädagogik #Wendepunktev #Kinderschutzbund #IBAF #Kita #Trauma #ankerland

20. September: Weltkindertag

Der Weltkindertag stand in diesem Jahr unter dem Motto „Starke Kinder, starke Zukunft!“

UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk haben Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland gefragt, was sie stark macht und was sie für eine gute Zukunft brauchen.

Mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche zwischen drei und 17 Jahren haben sich in Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen beteiligt und gemalt und aufgeschrieben, was sie stark macht und was sie sich für ihre Zukunft wünschen.

Die Ergebnisse zeigen, was Kinder und Jugendliche in unserem Land bewegt und was ihnen wichtig ist. Sie wünschen sich mehr Sicherheit, Schutz und Unterstützung sowie faire Bildungschancen für alle Kinder. Viele beschäftigen außerdem die Themen Frieden, eine saubere Umwelt und die Frage, wie sie bei Entscheidungen über ihre Zukunft stärker beteiligt werden können.

Ihnen ist wichtig, dass Erwachsene ihnen zuhören, ihre Meinung ernst nehmen und sie an Entscheidungen beteiligen.

Kinder sind unsere Zukunft. Unsere Aufgabe ist es, sie zu stärken, zu schützen und ihnen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Und wir sollten ihnen mehr zuhören.

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Woche der seelischen Gesundheit: kostenlose Angebote des Wendepunktes

Vom 5. bis zum 11. Oktober findet im Kreis Pinneberg wieder die Woche der Seelischen Gesundheit statt. Es werden vielfältige Veranstaltungen sowie Fachvorträge zu dem Thema psychische Gesundheit angeboten – alle sind herzlich eingeladen, teilzunehmen!

In diesem Rahmen bietet der Wendepunkt in Elmshorn zwei kostenlose Veranstaltungen an:

Am 6.10. von 15 – 18 Uhr beschäftigen wir uns in einem Vortrag unter dem Titel „Im roten Bereich“ mit den Themen Hochbelastung, Stress und traumatischen Stress. Was passiert mit uns im „roten Bereich“, welche eigenen Verhaltensweisen werden dann sichtbar und was hilft, achtsam mit sich und handlungsfähig zu bleiben?

Anmeldung hier: https://www.wendepunkt-fortbildung.de/fortbildungen/woche-der-seelischen-gesundheit-2026

Am 7.10. von 9 – 14 Uhr bieten wir einen Workshop an: „Bilder im Kopf – Stigma und psychische Gesundheit“. In diesem Workshop geht es um Stigmatisierung im Zusammenhang mit Trauma und psychischen Erkrankungen. Neben einem fachlichen Input steht die Auseinandersetzung mit eigenen Vorstellungen, Bildern und Vorurteilen im Mittelpunkt. Dabei werden eigene Perspektiven reflektiert.

Ein künstlerischer Praxisteil ermöglicht eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema und eröffnet neue Blickwinkel. Dabei geht es nicht um künstlerische Vorkenntnisse, sondern darum, über kreative Methoden eigene Gedanken und Perspektiven sichtbar und erfahrbar zu machen.

Der Workshop richtet sich an Menschen mit Stigmatisierungserfahrungen, Angehörige, Fachkräfte und alle Interessierten.

Anmeldung hier: https://www.wendepunkt-fortbildung.de/fortbildungen/woche-der-seelischen-gesundheit-thema-bilder-im-kopf-stigma-und-psychische-gesundheit

Alle Informationen zu der Aktionswoche und sämtlichen Angeboten:

www.kreis-pinneberg.de/seelische_gesundheit.html

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Für den nächsten Frühling planen wir eine neue Ausgabe unserer Interdisziplinären Trauma-Fachtagung

Am 21. April 2027 werden renommierte Fachleute Vorträge zu aktuellen Themen und interessanten Fragestellungen rund um das Thema Trauma halten.

Unsere Fachtagung richtet sich wie immer an Fachkräfte unterschiedlicher Disziplinen: Fachkräfte aus der Jugendhilfe, aus Kita und Schule aber auch aus Therapie und Beratung. Eine Akkreditierung wird beantragt.

Die ganztägige Veranstaltung findet wieder im Elmshorner Dienstleistungszentrum (EDZ), Ramskamp 71-75 in Elmshorn statt.

Das Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung unterstützt die Tagung dankenswerterweise.

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung und einen bereichernden Austausch!

Sobald die Planungen abgeschlossen sind, informieren wir Sie gerne per email: hier anmelden: https://www.wendepunkt-fortbildung.de/trauma-fachtagung

Die Interdisziplinäre Trauma Ambulanz Westholstein ist eine Kooperation zwischen der Regio Klinik Elmshorn und dem Wendepunkt.

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Das Futterhaus in Elmshorn unterstützt unsere Arbeit mit einer Spende von 5.000 Euro – darüber freuen wir uns sehr!

Ricarda Gürne und Nadine Giese-Schulz haben uns in unserer Beratungsstelle besucht, um mehr über unsere Arbeit und die verschiedenen Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche, Familien, Erwachsene und Fachkräfte zu erfahren.

„Es gibt viele Ereignisse, die einen jungen Menschen aus der Bahn werfen können und Spuren hinterlassen – oft ein Leben lang. Umso wichtiger sind Personen und Organisationen, die Betroffenen zuhören, sie stärken und ihnen neue Perspektiven eröffnen“, sagt Ricarda Gürne. Ihre Kollegin Nadine Giese-Schulz ergänzt: „Die engagierte Arbeit des gesamten Teams von Wendepunkt e. V. verdient große Anerkennung. Sie schenkt Betroffenen Hoffnung, stärkt Vertrauen und eröffnet neue Perspektiven.“

Das Futterhaus wurde vor fast 40 Jahren in Pinneberg gegründet und hat seine Zentrale in Elmshorn – mit Standorten in ganz Deutschland und in Österreich. Das Unternehmen unterstützt nicht nur verschiedene Tierschutzprojekte – auch die soziale Arbeit in der Region liegt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Herzen.

Wir haben uns sehr über das Interesse an unserer Arbeit gefreut und bedanken uns herzlich im Namen unserer Klientinnen und Klienten! Die Spenden helfen uns, bei Bedarfen schnell und flexibel zu reagieren und auch Maßnahmen durchzuführen, die sonst nicht möglich wären.

Foto: Dirk Jacobsen, Geschäftsführer Wendepunkt, Ricarda Gürne und Nadine Giese-Schulz, Futterhaus

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Carolina Schlüter ist neue Leiterin unseres Fachbereichs Prävention

Damit ist sie zuständig für unsere präventive Arbeit an den Schulen im Kreis Pinneberg. Wir führen Projekte zur Gewaltprävention und zur Prävention sexualisierter Gewalt durch und bieten in den Schulen auch (Fach-)Beratung und Unterstützung bei Problemen im Klassenverbund an.

Carolina Schlüter ist bereits seit drei Jahren im Präventionsteam des Wendepunktes und hat maßgeblich unseren erfolgreichen Anti-Mobbing-Parcours mitentwickelt.

Sie hat Bildung und Erziehung in der Kindheit (Kindheitspädagogik) studiert und Weiterbildungen zur Fachkraft für Natur-, Wald- und Erlebnispädagogik und zur Kinderschutzfachkraft absolviert.

Bevor sie zu uns in den Wendepunkt gekommen ist, hat sie lange Zeit im Psychosozialen Dienst im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift und in der Sozialen Gruppenarbeit gearbeitet.

„Die Schulen berichten uns, dass verbale und körperliche Gewalt zunimmt. Gerade was die sozialen Kompetenzen angeht, das Stärken der Klassengemeinschaft, braucht es noch mehr Angebote und Unterstützung. Und wir müssen Medienkompetenz vermitteln. In unserer Arbeit an den Schulen erfahren wir oft, dass Kinder und Jugendliche in den Medien ungeschützt unterwegs sind und mit Erwachsenen nicht darüber sprechen. Wir schaffen in den Projekten Räume, in denen sie von ihren Erfahrungen erzählen können, und wo sie dann Begleitung, Unterstützung und Einordnung erfahren und frühzeitig auf Gefahren aufmerksam gemacht werden.“

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Ferienausflug in das Jumphouse – Trampolinspaß für Jugendliche aus unseren Familienhilfen

Mit sechs Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren sind wir in das Jumphouse gefahren. Es wurde gesprungen, gelacht und gemeinsam „Trampolin-Dodgeball“ und „Der Boden ist Lava“ gespielt. Wie alle schnell feststellen konnten, war das Springen dabei durchaus anstrengend – hat aber vor allem viel Spaß gemacht. Die Stimmung unter den Jugendlichen war schnell sehr ausgelassen und fröhlich!

Für die Jugendlichen bot die Ferienaktion eine willkommene Abwechslung vom Alltag und die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen mit Gleichaltrigen, die in ähnlichen Situationen sind, wie sie selbst. Es wurden neue Kontakte geknüpft und sich unabhängig des Ausfluges verabredet.

Die positiven Rückmeldungen der Jugendlichen zeigten deutlich, dass sie den Ausflug als bereichernd erlebt haben und vor allem den gemeinsamen Spaß und die gute Stimmung in der Gruppe sehr schätzten.

Ein tolles Ferienerlebnis mit viel Bewegung, neuen Begegnungen und jeder Menge Spaß!

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