Aktuelles

Medienkompetenz: kostenlose Fortbildung für Fachkräfte

Heute ist der internationale „Safer Internet Day“. Ziel ist es, einen souveränen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu fördern – für ein besseres und sicheres Miteinander im digitalen Raum.

Das ist gerade für Kinder und Jugendliche wichtig, die für möglichen Gefahren im Internet sensibilisiert werden müssen. Es ist elementar, entsprechende Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften zu schaffen.

Daher bieten wir unter dem Titel „Was passiert da eigentlich im Netz?“ am 17.11. eine kostenlose siebenstündige Fortbildung an.

Jetzt anmelden unter https://www.wendepunkt-fortbildung.de/fortbildungen/wfz-2026-35

Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Freizeit vor dem Smartphone, dem Tablet oder PC. Kommunikation, soziales Miteinander und auch das Thema Sexualität, wie das Sammeln erster Erfahrungen dazu, verlagern sich so sukzessive in den digitalen Raum. Die Konsequenz ist ein wachsendes soziales Nachfeld, viele neue Möglichkeiten der Identitätsfindung aber auch das Auftreten neuer Herausforderungen und Schwierigkeiten für Jugendliche und Fachkräfte. Dazu gehören auch die Gefahren sexualisierter Gewalt im Internet.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus Schulen in Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Veranstaltung wird von der Unfallkasse Nord finanziert und ist kostenfrei.

4. Mai 2026 von 9 -17 Uhr im Wendepunkt Fortbildungszentrum in Elmshorn.

Ihre Referentin ist Henriette Dittmer, Sozialpädagogin: „Digitale Medien eröffnen neue Möglichkeiten für Austausch, Nähe und Selbstfindung, bringen aber auch neue Herausforderungen mit sich. Fachkräfte brauchen Wissen, Haltung und praxisnahe Strategien, um junge Menschen sicher zu begleiten.“

#saferinternetday #wfz #wendepunktev #fortbildungen #gefahrenimnetz #UnfallkasseNord #SozialeArbeit #Cybergrooming #klicksafe #prävention

Wir suchen Unterstützung in unserem TiK-Team

Wir suchen ab sofort (vorerst befristet bis Ende 2026) für unseren Bereich Traumapädagogik in KiTa und Grundschulen (TIK-SH/Süd) SOZIALPÄDAGOG*INNEN oder PSYCHOLOG*INNEN für die Kreise Pinneberg, Steinburg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg sowie Norderstedt und Neumünster.

Sie sollten engagiert und flexibel sein und traumapädagogische Kompetenzen mitbringen.

Ihre Aufgaben:

In unserem Projekt TIK-SH/Süd (Traumapädagogik in KiTa und Grundschulen) begleiten und unterstützen Sie Fachkräfte im pädagogischen Alltag. Dabei bringen Sie Ihr Wissen, Ihre Empathie und Ihre Haltung ein, um Kinder stark zu machen und Erwachsene zu sensibilisieren.

Konkret heißt das:

  • Traumapädagogische Beratung von Fachkräften aus Kitas, Familienzentren, Kindertagespflege, Grundschulen und Förderzentren
  • Konzeption, Durchführung und Weiterentwicklung von Fortbildungen und traumapädagogischen Supervisionen (Einzel- und Gruppenkontext)
  • Fachliche Begleitung und Impulsgebung zur Weiterentwicklung von Schutz- und Präventionskonzepten

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik, Sozialen Arbeit, Psychologie oder vergleichbare Qualifikation
  • Traumapädagogische Kompetenzen und idealerweise eine (fortgeschrittene) Beratungsausbildung
  • Berufserfahrung in Beratung, frühkindlicher Bildung, Erwachsenenbildung oder Traumapädagogik wünschenswert
  • Kooperations- und Reflexionsbereitschaft, gepaart mit einer selbstständigen Arbeitsweise
  • Führerschein und eigener PKW (Einsätze in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Steinburg & Pinneberg)
  • Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen

Wir bieten Ihnen:

  • Eine vielseitige, verantwortungsvolle Tätigkeit in einem engagierten und herzlichen Team.
  • 25 – 39 Std/ Woche
  • Flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Tätigkeit auch in den Nachmittagsstunden
  • Büro in Ahrensburg vorhanden
  • Vergütung in Anlehnung an den TVöD Bund
  • Gesundheitsfördernde Angebote (z. B. Psygesa e.V.)
  • Regelmäßige Teamsitzungen, Supervision und Fortbildungen
  • Die Chance, aktiv zu einer gewaltfreien und achtsamen Erziehungskultur beizutragen

Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Bitte senden Sie diese per Mail als PDF an bewerbung@wendepunkt-ev.de  Fragen beantwortet gern Louisa Periñan – Telefon 0 41 21 – 47 57 3 – 0, perinan@wendepunkt-ev.de.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.tik-sh.de .

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Wir suchen Verstärkung in Hamburg!

Wir suchen per sofort für unseren Fachbereich Ambulante Rückfallprophylaxe am Standort Hamburg SOZIALPÄDAGOG*INNEN (m/w/d)

Sie sollten engagiert und flexibel sein, eine therapeutische Zusatzqualifikation sowie Berufserfahrungen in der Arbeit mit sexuell auffälligen Kindern, Jugendlichen und/oder Erwachsenen haben.

Ihr Profil:

  • Forensische Qualifikationen wünschenswert
  • Abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik oder vergleichbarer Abschluss
  • eine therapeutische Zusatzqualifikation oder die Bereitschaft, diese zeitnah zu erwerben
  • Erfahrung mit spezifischen Diagnostikinstrumenten wünschenswert
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten
  • Sicherheit im Auftreten
  • Kooperations- und Reflexionsbereitschaft
  • Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen

Aufgabenbereiche:

  • Beratung und therapeutische Interventionen von Kindern und Jugendlichen im Einzel- und Gruppensetting
  • Durchführung diagnostischer Maßnahmen
  • Beratungen in verschiedenen Settings (Betroffene, Angehörige, Fachkräfte)
  • Mitarbeit in verschiedenen Vernetzungsgremien

Wir bieten:

  • 30- 39 Std./Woche
  • Flexible Arbeitszeiten nach Absprache mit dem Arbeitgeber
  • Vergütung in Anlehnung an den TVöD Bund
  • Ein freundliches und motiviertes Team
  • Regelmäßige Teilnahme an Teamsitzungen, Supervision und Fortbildung
  • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgabe
  • Angebote zur Erhaltung Ihrer Gesundheit (Psygesa e.V., Obstkorb)
  • Möglichkeit der Teilnahme am Bikeleasing und Corporate Benefits

Bewerbungen bitte per Mail als PDF an bewerbung@wendepunkt-ev.de .

Fragen beantworten gern Bernd Priebe oder Jan Peter Kay, Telefon 040/ 70 29 87 61

„Ich könnte das nicht, mit solchen Menschen arbeiten!“ ist ein Satz, den wir oft von Kolleg*innen und Bekannten hören. Der erste Eindruck vieler Menschen von unserem Fachbereich besteht aus der krassen Herausforderung der Arbeit mit sexuell auffälligen und übergriffigen Kindern und Jugendlichen. Es gibt kaum Arbeitsfelder, über die es so viele Stereotype und Vorurteile gibt.

Wir, der Wendepunkt e.V., aber verstehen unsere Arbeit zuerst als einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von sexueller Gewalt. Wir arbeiten mit Kindern, Jugendlichen, deren Familien und den professionellen Betreuungssystemen, die unter hohem Druck stehen. Wir wissen um die Beschämung, die die Aufdeckung von Grenzverletzungen mit sich bringt – auf allen Seiten. Wir schaffen einen respektvollen Rahmen, in dem sie sich  mit ihrem Verhalten auseinandersetzen und neue angemessene Formen der sozialen Interaktion lernen können. Die meisten unserer Klient*innen, schätzen unser Angebot. Sie nutzen die Beratungssettings oder die pädagogisch-therapeutische Begleitung für sich und ihre Entwicklung.

Wir arbeiten in einem multiprofessionellen Team – das ist vielseitig und abwechslungsreich. Besonderen Wert legen wir auf den Austausch und die Reflexion auch zu aktuellen Diskursen rund um die Themen Gender und Sexualität. Bewerbungen von allen durch das AGG geschützte Personen sind willkommen und wir schätzen generell Vielfalt im Unternehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

#stellenanzeige #stellenangebot #sozialearbeit #sozialpädagogik #wendepunktev #ambulanterückfallprophylaxe

 

 

 

Weihnachtspost!

Unser Weihnachts-Newsletter ist da – mit den letzten Aktivitäten vor dem Fest.

https://www.wendepunkt-ev.de/newsletter-archiv/ – jetzt den Newsletter lesen und abonnieren!

Während bei uns immer noch die Handwerker fleißig daran arbeiten, unsere Räume freundlicher, übersichtlicher und vor allem zweckmäßiger zu gestalten, geht unsere Arbeit unvermindert weiter.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir unseren Anti-Mobbing-Parcours neugestalten und präsentieren konnten – und vor allem darüber, dass er bei den Schüler*innen so gut ankommt!

Und wir sind dankbar, dass wir vielfältige Unterstützung für unsere Arbeit bekommen – dafür ein herzliches Dankeschön im Namen unserer Klient*innen!

Wir bedanken uns bei euch, dass ihr unsere Arbeit begleitet und uns dabei helft, auf diese wichtigen Themen aufmerksam zu machen!

Wir wünschen allen schöne und besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Selbstverständlich sind wir auch zwischen den Jahren für alle da, die dringend unsere Hilfe brauchen.

#wendepunktev #traumaambulanz #prävention #Mobbing #sozialearbeit

Tornescher Grundschüler „erlaufen“ über 2.000 € für den Wendepunkt

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern der Johannnes-Schwennesen-Grundschule in Tornesch sowie ihren Familien! Sie unterstützen die Arbeit des Wendepunktes mit stolzen 2.183 Euro.

So viel ist beim diesjährigen Lauftag zusammengekommen. Die Schüler*innen konnten unter 10 Organisationen auswählen und haben sich für den Wendepunkt entschieden.

Damit die Schüler*innen auch genau wissen, wofür sie sich engagieren, waren wir an einem Vormittag in der Schule und haben in den Klassen unsere Beratungs- und Präventionsangebote vorgestellt.

Dann kam es am Lauftag im Oktober auf Ausdauer an. Die Familien konnten einen Betrag pro Laufminute ihres Kindes festlegen – und dann sind zur Überraschung aller fast zwei Drittel der Kinder die maximale Zeit von 60 Minuten gelaufen! „Das ist eine riesengroße Leistung der Kinder – und eine tolle Spendenbereitschaft der Familien“, freut sich Schulleiterin Janina Wieduwilt.

Stolz überreichten Lina, Max, Aylin, Anton, Mia und Linus den großen Scheck an Wendepunkt-Geschäftsführer Dirk Jacobsen.

Eine tolle Leistung – herzlichen Dank!

Foto: Christina Schmalstieg und Nicole Raabe vom Förderverein der Schule, Janina Wieduwilt und Dirk Jacobsen mit den engagierten Sportler*innen.

#Lauftag #Spende #Wendepunktev #Prävention #Traumaambulanz #Beratung #sozialearbeit

 

Kindeswohlgefährdungen in S-H nehmen drastisch zu

Neuer Höchststand bei Kindeswohlgefährdungen in Schleswig-Holstein – in 2024 wurden 2721 Gefährdungen gemeldet. Im Vorjahr waren es 1841 Fälle – das ist ein Anstieg um 47,8 %!

Der häufigste Grund: Kinder werden von ihren Eltern vernachlässigt. Dabei handelt es sich zum Beispiel um fehlende erzieherische Einflussnahme bei unregelmäßigem Schulbesuch oder um unzureichende Pflege und Versorgung des Kindes z. B. mit Nahrung, sauberer Kleidung und Hygiene, so das Statistikamt Nord.

In 38 % der Fälle kam es zu psychischen Misshandlungen, in 23 % zu körperlichen Misshandlungen und in 5 % zu sexueller Gewalt. Pro Fall können mehrere Ursachen angegeben werden.

Fachkräfte aus den Jugendämtern sehen unterschiedliche Gründe für die deutliche Zunahme. Hinweise würden früher gemeldet und systematischer geprüft. Fachkräfte, Polizei und Gerichte seien stärker in den Kinderschutz eingebunden und die Schwelle für Meldungen niedriger. Gleichzeitig stünden viele Familien unter zunehmendem Druck: Armut, psychische Erkrankungen, Sucht oder häusliche Gewalt erschweren den Alltag und können das Risiko für Kindeswohlgefährdung erhöhen.

Das führt zu einer großen Belastung der Jugendämter und der Beratungsstellen.

Wenn das Kindeswohl gefährdet ist, besteht dringender Handlungsbedarf!

Wir bieten für den Kreis Pinneberg InsoFa-Fachberatung für Kinderschutz an – InsoFa steht für „Insoweit erfahrene Fachkraft“. Wenn Fachkräfte den Verdacht haben, dass ein Kind Gewalt erfährt oder erfahren hat, vernachlässigt wird oder in anderer Form gefährdet ist, können sie sich von einer InsoFa beraten lassen. Die Beratung ist kostenfrei!

Der Wendepunkt berät zur Kindeswohlgefährdung bei den Themen sexualisierte Gewalt und Trauma. Wir unterstützen Fachkräfte und Einrichtungen bei der Gefährdungsanalyse und der Entwicklung von Schutzmaßnahmen.

#InsoFa #Kinderschutz #Kindeswohlgefährdung #Fachberatung #KreisPinneberg #Wendepunktev #SozialeArbeit

Wir suchen Verstärkung!

Wir suchen ab sofort (vorerst befristet bis Ende 2026) für unseren Bereich Traumapädagogik in KiTa und Grundschulen (TIK-SH/Süd) eine*n SOZIALPÄDAGOG*IN (m/w/d)  – vorrangig für die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg.

Sie sollten engagiert und flexibel sein und traumapädagogische Kompetenzen mitbringen.

Ihre Aufgaben:

In unserem Projekt TIK-SH/Süd (Traumapädagogik in KiTa und Grundschulen) begleiten und unterstützen Sie Fachkräfte im pädagogischen Alltag. Dabei bringen Sie Ihr Wissen, Ihre Empathie und Ihre Haltung ein, um Kinder stark zu machen und Erwachsene zu sensibilisieren.

Konkret heißt das:

  • Traumapädagogische Beratung von Fachkräften aus Kitas, Familienzentren, Kindertagespflege, Grundschulen und Förderzentren
  • Konzeption, Durchführung und Weiterentwicklung von Fortbildungen und traumapädagogischen Supervisionen (Einzel- und Gruppenkontext)
  • Fachliche Begleitung und Impulsgebung zur Weiterentwicklung von Schutz- und Präventionskonzepten

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik, Sozialen Arbeit oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Traumapädagogische Kompetenzen und idealerweise eine (fortgeschrittene) Beratungsausbildung
  • Berufserfahrung in Beratung, frühkindlicher Bildung, Erwachsenenbildung oder Traumapädagogik wünschenswert
  • Kooperations- und Reflexionsbereitschaft, gepaart mit einer selbstständigen Arbeitsweise
  • Führerschein und eigener PKW (Einsätze in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Steinburg & Pinneberg)
  • Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen

Wir bieten Ihnen:

Eine vielseitige, verantwortungsvolle Tätigkeit in einem engagierten und herzlichen Team.

25 – 39 Std/ Woche. Flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit zum mobilen Arbeiten

Tätigkeit auch in den Nachmittagsstunden
Büro in Ahrensburg vorhanden
Vergütung in Anlehnung an den TVöD Bund
Gesundheitsfördernde Angebote (z. B. Psygesa e.V.)
Regelmäßige Teamsitzungen, Supervision und Fortbildungen
Die Chance, aktiv zu einer gewaltfreien und achtsamen Erziehungskultur beizutragen

Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Bitte senden Sie diese per Mail als PDF an bewerbung@wendepunkt-ev.de  Fragen beantwortet gern Louisa Periñan – Telefon 0 41 21 – 47 57 3 – 0, perinan@wendepunkt-ev.de.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.tik-sh.de .

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Unser neu gestalteter Anti-Mobbing-Parcours

Selbst erleben, wie sich Mobbing anfühlt – und lernen, was man tun kann, um zu helfen oder das Geschehen zu stoppen. Das soll unser interaktiver Anti-Mobbing-Parcours den Schüler*innen nahebringen.

Die 5. Klasse der Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule Elmshorn hat gerade das Präventionsprojekt des Wendepunktes durchlaufen und dabei auch den Anti-Mobbing-Parcours kennengelernt. Das Thema ist allen leider sehr vertraut. „In der Grundschule wurde ein Mitschüler ständig gemobbt. Er hat viel geweint und schließlich die Schule gewechselt. Ich hatte Angst, mich einzumischen, weil ich dann auch gemobbt werde“, erzählt die 12jährige Lois. Auch ihre Mitschülerinnen können über eigene Erlebnisse berichten.

„Im Schnitt sind es 2 bis 3 Schüler*innen pro Klasse, in der wir die Projekte durchführen, die selbst schon mal Mobbing erfahren haben“, weiß Carolina Schlüter vom Wendepunkt. „Das fängt meist klein an, wird dann immer größer und dann werden zum Beispiel Videos von den Betroffenen gemacht und spezielle WhatsApp-Gruppen gegründet.“ Anke Schulz, Koordinatorin der Präventionsprojekte an der Boje-Schule, ergänzt: „Mobbing gab es schon immer, das ist immer ein Thema an der Schule, aber jetzt gibt es noch andere Kanäle. Durch die digitalen Medien hört das ja nachmittags nicht auf, die Betroffenen haben keine Ruhe mehr. Wenn sich eine solche Situation erstmal verfestigt, dann kann es richtig schiefgehen.“

Um dieses wichtige Thema den Schüler*innen möglichst greifbar nahezubringen, haben wir den Anti-Mobbing-Parcours entworfen. In kleinen Gruppen durchlaufen die Jugendlichen unterschiedliche analoge und digitale Stationen. Sie setzen sich mit den verschiedenen Rollen der einzelnen Beteiligten in einer Mobbingsituation auseinander, erfahren mehr über Zahlen und rechtliche Konsequenzen sowie Hilfsangebote und Anlaufstellen und können in typische Mobbing-Beleidigungen hineinhören, was die verbale Gewalt emotional erfahrbar macht. „Das mit den Kopfhörern, wo wir in die Beleidigungen reinhören konnten, fand ich gut. Weil man da hört, wie sich das anfühlen muss, wenn man gemobbt wird“, sagt die 12jährige Alis.

Der Wendepunkt hat den Anti-Mobbing-Parcours vor zwei Jahren entwickelt und bereits mehrfach und mit sehr positiver Resonanz in Schulprojekten einsetzen können. Dank einer großzügigen Spende der Martha & Heinz-Ulrich Grade-Stiftung von 3.000 € konnten wir den Parcours völlig überarbeiten, technische Geräte sowie neue Gestaltungselemente anschaffen. Stiftungsvorsitzende Angelika Grade-Schielein konnte selbst beobachten, wie der Parcours bei den Jugendlichen ankommt. „Das ist eine sehr lebendige Interaktion – ich bin begeistert, wie das angenommen wird und wie viele Informationen dabei vermittelt werden. Die Gruppe wird durch den Parcours gestärkt.“

Alis, Lois und die anderen sagen, sie wissen jetzt besser, wie sie helfen können. Denn am stärksten sind nicht diejenigen, die mobben. Sondern die größte Gruppe: die der Zuschauer. „Die begreifen sich in der Regel nicht als Gruppe. Aber wenn die was machen und eingreifen, dann können sie was bewirken. Wir versuchen, die Jugendlichen zu stärken und sie in die Verantwortung zu nehmen“, sagt Carolina Schlüter.

Alle 5. Klassen der Boje-Schule durchlaufen diese Woche das Projekt.

Ein herzliches Dankeschön an die Grade-Stiftung!

Foto: Björn Schünemann (Schulsozialarbeiter), Anke Schulz, Angelika Grade-Schielein, Carolina Schlüter, Heike Scheffler (Schulkoordinatorin), Bianca Tietz (Leiterin des Fachbereichs Prävention im Wendepunkt)

#AntiMobbingParcours #Mobbing #Cybermobbing #Prävention #Gewaltprävention #Wendepunktev

Ein großes Dankeschön an das Kinderhilfswerk Quickborn

Wir freuen uns sehr, dass das Kinderhilfswerk Quickborn auch im nächsten Jahr unsere Arbeit vor Ort mit 6.000 Euro unterstützen wird!

Das Kinderhilfswerk sammelt über das Jahr Spenden und führt Veranstaltungen durch, um Kinder und Jugendliche in und um Quickborn zu unterstützen. Ein Teil der Gelder fließt in die Arbeit von einzelnen Organisationen in Quickborn, die sich für Kinder, Jugendliche und ihre Familien einsetzen.

Durch die Spende des Kinderhilfswerks und die Zuwendung durch die Stadt Quickborn ist es uns möglich, in der Kieler Straße 93 in Quickborn eine kleine Zweigstelle zu unterhalten, in der wir jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr eine kostenlose Sprechstunde anbieten. Wir beraten Kinder, Jugendliche, bei Bedarf auch ihre Bezugspersonen sowie Fachkräfte bei sexueller Gewalt und häuslicher Gewalt. Das Angebot vor Ort senkt für Betroffene aus Quickborn die Schwelle für die Kontaktaufnahme – was gerade bei diesen sensiblen Themen wichtig ist.

Wir bieten vor Ort auch erste Hilfe nach unterschiedlichen Traumatisierungen im Rahmen unserer Trauma-Ambulanz.

Außerdem führen wir an allen weiterführenden Schulen in Quickborn regelmäßige Projekte zur Prävention sexueller Gewalt durch. Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für sexuelle Grenzverletzungen zu sensibilisieren, sie darin zu unterstützen, sich vor sexueller Gewalt zu schützen und sie darin zu bestärken, sich Unterstützung und Hilfe bei erwachsenen Vertrauenspersonen zu holen. Prävention ist elementar, um sexuellen Missbrauch aufzudecken und verhindern zu helfen.

Das Kinderhilfswerk wird an diesem Wochenende auf dem Quickborner Weihnachtsfest in der Innenstadt wieder eine große Tombola anbieten, bei der jedes Jahr viele Spendengelder zusammenkommen. Am Samstag, den 6.12. von 14 bis 20 Uhr kann man tolle Preise gewinnen – und dabei etwas Gutes tun! Lokale Unternehmen haben wieder sehr großzügig hochwertige Waren gespendet, wie uns Marvin de Vries, der seit 15 Jahren im Kinderhilfswerk aktiv und seit 3 Jahren Vorstandsvorsitzender ist, voller Begeisterung berichtet hat.

Wir bedanken uns im Namen der Quickborner Kinder und Jugendlichen für das großartige Engagement des Kinderhilfswerks!

Foto: Marvin de Vries, Maike Möller (beide Kinderhilfswerk), Dirk Jacobsen, Sascha Niemann (Wendepunkt)

#Quickborn #Kinderhilfswerk #TraumaAmbulanz #Prävention #Wendepunktev

Engagiert gegen Mobbing

Heute am 2. Dezember ist der Anti-Mobbing-Tag in Schleswig-Holstein.

Dazu passt, dass wir gerade mit ein paar engagierten Schüler*innen der Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule Elmshorn und der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule Elmshorn ein besonderes Projekt durchgeführt haben. Wir haben für unsere Präventionsarbeit einen interaktiven Anti-Mobbing-Parcours entwickelt, der das Thema für die Schüler*innen erlebbar macht. Dabei durchlaufen sie in kleinen Gruppen unterschiedliche analoge und digitale Stationen. Sie setzen sich zum Beispiel mit den verschiedenen Rollen der einzelnen Beteiligten in einer Mobbingsituation auseinander, erfahren mehr über Zahlen und rechtliche Konsequenzen sowie über Hilfsangebote und Anlaufstellen.

Bei einer Station können sie in typische Mobbing-Beleidigungen hineinhören, was die verbale Gewalt emotional erfahrbar macht. Um diese Station authentisch zu machen, haben wir uns mit den Schüler*innen zusammengesetzt und Texte für verschiedene Mobbing-Situationen entwickelt. Anschließend wurden diese Texte aufgenommen.

Gar nicht so einfach – aber die Schüler*innen waren mit vollem Einsatz dabei! Eine 13jährige Teilnehmerin berichtet: „Ich bin selbst schon gemobbt worden und kenne auch andere, die das erfahren haben. Es ist wichtig, dass Leute realisieren, dass Mobbing die Menschen verletzt. Es ist traurig, diese Beleidigungen in dem Parcours zu hören, aber es ist wichtig, damit die Leute verstehen, dass es nicht gut ist, so etwas zu machen.“ Ihre Mitschülerin ergänzt: „Für diejenigen, die das nicht erleben, ist es gut, das mal zu hören, damit sie sehen, wie sich das anfühlt, und damit sie dann in solchen Situationen helfen.“

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Schüler*innen – euer Einsatz war ganz toll!!

Der Anti-Mobbing-Parcours kommt bei unseren Präventionsprojekten in der Region Elmshorn-Barmstedt zum Einsatz.

#AntiMobbingParcours #Mobbing #Cybermobbing #Prävention #Gewaltprävention #AntiMobbingTag #Wendepunktev