
In ihrer Rede betonte die Senatorin für Arbeit, Soziales und Integration, Dr. Melanie Leonhard, die große Bedeutung der Arbeit der Beratungsstelle für den weiteren Lebensweg der Jugendlichen. Den jungen Menschen, die sexuell grenzverletzendes oder sogar übergriffiges Verhalten gezeigt haben, könnten andere Wege aufgezeigt werden, weshalb diese Arbeit gleichzeitig elementar für den Opferschutz sei. Im Bürgerhaus Wilhelmsburg bedankte sich Frau Leonhard für die Zusammenarbeit und die Unterstützung der verschiedenen Institutionen in Hamburg durch den Wendepunkt und wünschte allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg.
Rita Steffes-enn von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten e.V. betonte das Recht dieser jungen Menschen auf Hilfe. In den zurückliegenden Jahren habe dieser Arbeitsbereich eine große Entwicklung und Professionalisierung erfahren. Bernd Priebe, Leiter der Beratungsstelle des Wendepunkts, habe dazu einen großen Beitrag geleistet.
Wera Ellen Auras vom Zündfunke e.V. und der NEXUS-Arbeitsgemeinschaft betonte vor allem die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Wendepunkt für die Verbesserung des Kinderschutzes in Hamburg. „Wir sind froh, dass es euch gibt. Dass ihr es jeden Tag auf euch nehmt, diese schwere Arbeit zu leisten,“ so Auras.
Bernd Priebe und seine MitarbeiterInnen Nicole Krampe und Karl-Sören Michaelis hielten anschließend einen Vortrag über ihre Arbeit – über das Angebot der Beratungsstelle, die Arbeitsweise, die Ziele und Erfahrungen, und die Wünsche für die Zukunft.
Im Anschluss boten noch zwei Fachvorträge Diskussionsanstöße. Die Kulturwissenschaftlerin und Autorin Mithu Sanyal reflektierte über Geschlechterstereotypen und Kommunikationsmechanismen im Umgang mit sexualisierter Gewalt. Arne Dekker, Juniorprofessor für Sexualwissenschaft und präventive Internetforschung am UKE, hielt einen Vortrag zum medialen Generationenverhältnis als Herausforderung für die Prävention sexueller Gewalt.
Bei Buffet und Musik fand dann noch ein reger Austausch über die verschiedenen Themen statt. Das allgemeine Fazit über die Arbeit der Beratungsstelle: Weiter so!




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Es war eine richtig tolle Stimmung – das machen wir gerne wieder“, so das Fazit von Ingrid Kohlschmitt, Leiterin des Wendepunktes. Nach Abzug aller Kosten kamen ca. 2000,00 Euro an Einnahmen zusammen. Zusätzlich überreichte noch Ilse Mettjes, 1. Vorsitzende des AWO Ortsvereins Tornesch, eine Spende über 400,00 Euro. Wir freuen uns sehr, dass auch der AWO-Ortsverein die Arbeit des Wendepunktes unterstützen möchte! Denn einzelne Bereiche unserer Arbeit werden bedauerlicherweise nicht ausreichend durch öffentliche Mittel gefördert. So hat zum Beispiel gerade die Interdisziplinäre Trauma-Ambulanz mit einem erheblichen Defizit zu kämpfen. Die Anmeldezahlen von Kindern und Jugendlichen, die dringend Hilfe bei der Verarbeitung von traumatischen Erfahrungen und Erlebnissen benötigen, sind in 2017 noch einmal gestiegen – und zwar erheblich! Hinzu kommt, dass oft ganze Familien betroffen sind – zum Beispiel durch schwere Krankheiten, Fluchterfahrungen oder andere einschneidende Ereignisse. In allen Fällen ist es unverzichtbar, schnell und kompetent zu intervenieren – doch es fehlt an einer entsprechenden Finanzierungsgrundlage.
onzert erhalten haben, auf weitere Spenden. Wer helfen möchte, kann 
