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Prävention gegen (sexualisierte) digitale Gewalt ist elementar

Deepfakes sind längst Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Deepfakes – das sind mit Künstlicher Intelligenz manipulierte und produzierte Bilder, Videos oder Audios, die täuschend echt wirken.

Die @missbrauchsbeauftragte Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen weist darauf hin: „Neue Daten von @unicef​, @ecpat und @interpol_hq zeigen: 2025 wurden mindestens 1,2 Millionen Bilder von Kindern mit KI sexualisiert. 1 von 25 Kindern berichtet, schon selbst betroffen gewesen zu sein. Das entspricht etwa einem Kind pro Schulklasse.“

Bianca Tietz und ihr Team kommen bei ihrer präventiven Arbeit gegen sexuelle Gewalt an den Schulen im Kreis Pinneberg auch mit diesem Thema in Berührung.

„Gesichter werden manipuliert, Stimmen verfälscht, Grenzen werden überschritten – oft ohne Einwilligung und mit massiven Folgen für die Betroffenen. Was „nur ein Spaß“ sein soll, kann zu Beschämung und Kontrollverlust führen und ist digitale Gewalt!

Wir sprechen von sexualisierter Gewalt, wenn Bilder sexualisiert werden, Körper verfremdet oder Inhalte in einen Kontext gesetzt, der so nicht wirklich stattgefunden hat– aber sich für Betroffene sehr real anfühlt.

Was macht Präventionsarbeit?
Kinder und Jugendliche stärken, Grenzen sichtbar machen und Erwachsene sensibilisieren.

Denn Schutz braucht Aufklärung, Haltung und Beziehung – online wie offline!

Unsere Arbeit ist es, Kinder und Jugendliche in einer zunehmend digitalen Welt zu begleiten und zu schützen – gemeinsam mit den Eltern und den pädagogischen Fachkräften.“

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