Wendepunkt LOGO
Über den Wendepunkt

Wer wir sind

Wo wir zu finden sind

Aktuelles


Beratung und Intervention

Prävention und Fortbildung
Koordination und Entwicklung


Spenden und Sponsoring

Mitglied werden

Links

Impressum

Wir machen uns stark            
                                    für junge Menschen in Not !


Der Wendepunkt bietet Opfern sexuellen Missbrauchs und deren Bezugspersonen Beratung und Unterstützung an

Finanziert durch den Kreis Pinneberg aber auch durch Spenden und Mitgliedsbeiträge unterhält der Wendepunkt seit 1991 seine Hauptstelle in Elmshorn, seit 1992 bzw. seit 1999 seine beiden  kleinen Außenstellen in Quickborn und Schenefeld. An diese Beratungsstellen wenden sich Menschen, die entweder als Opfer direkt oder beispielsweise als Eltern oder Lehrer indirekt von dem Problem des sexuellen Missbrauchs betroffen sind.

Fortbildungs- und Präventionsveranstaltungen gehören zum Aufgabenspektrum des Wendepunktes

Von Beginn an bieten wir Fortbildungen und Präventionsveranstaltungen in Schulen, Kindertagesstätten, Familienbildungsstätten und an anderen Orten an. Bezuschusst wird dieser Arbeitsbereich von vielen Städten und Gemeinden im Kreis. 

Viele Menschen haben zwischenzeitlich solche Veranstaltungen besucht und fühlen sich entsprechend sicherer im Umgang mit diesem  tief verunsichernden Problem. Sie wissen beispielsweise, was sie tun können, wenn sie den Verdacht haben, ein Kind aus ihrer Schulklasse oder aus ihrer Kindergartengruppe könnte betroffen sein. Oder sie bauen gezielt Grundgedanken zur Prävention in ihren Unterricht oder in die Erziehung ihrer Kinder ein.  

 

Zeugenbegleitung im Landgerichtsbezirk Itzehoe – ein segensreiches Angebot vor allem für kindliche und jugendliche Opfer von Gewalt

Nach Beauftragung durch die Staatsanwaltschaft bereiten wir seit mehr als zehn Jahren insbesondere kindliche und jugendliche Gewaltopfer auf ihre Hauptverhandlungen vor und begleiten sie zu diesen. Vorbereitete und begleitete Opfer erleben ihre Verhandlungen längst nicht mehr als so belastend, wie dies noch vor Einführung des Programms der Fall war. In vielen Fällen findet auch eine Nachbereitung statt, in der wir den Kindern und ihren Familien erläutern, weshalb z.B. ein Verfahren eingestellt werden musste oder weshalb es zu diesem oder jenem Urteil gekommen ist.

 

Auch kindliche und jugendliche Täter finden seit einigen Jahren im Rahmen eines Rückfallprophylaxeprogramms Hilfe im Wendepunkt

Die Entwicklung dieses Arbeitsbereiches beruht auf der Tatsache, dass erwachsene Sexualstraftäter häufig schon in früher Jugend erste sexuelle Übergriffe auf andere Kinder verübt haben und sie aufgrund mangelnder frühzeitiger Intervention dieses Verhalten verinnerlicht haben. Somit konnten sich Täterkarrieren herausbilden, die bei frühzeitiger Intervention möglicherweise hätten verhindert werden können. In diesem Sinne verstehen wir auch diesen Arbeitsbereich als unmittelbar gewaltpräventiv und dem Opferschutze dienend.

 

Aber nicht nur die Arbeit gegen sexuellen Missbrauch hat sich erfolgreich weiter entwickelt.

Im Laufe der Jahre sind weitere Arbeitsbereiche dazu gekommen, die sich gegen andere Gewalterfahrungen richten, unter denen vor allem Kinder und Jugendliche zu leiden haben.

 

Der Wendepunkt beschäftigt sich seit einiger Zeit zusätzlich mit der Häuslichen Gewalt gegen Frauen und deren Kinder

Beauftragt durch das Frauenministerium des Landes koordiniert der Wendepunkt das Kooperations- und Interventionskonzept bei Gewalt gegen Frauen und deren Kinder (KIK) in den Kreisen Pinneberg,  Steinburg und Segeberg. Das Konzept ist vor dem Hintergrund entstanden, dass in den letzten Jahren zwar Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen geschaffen worden sind, diese jedoch keine nachhaltigen Effekte auf das Ausmaß dieser Gewaltform haben. KIK will die Kooperation zwischen den psychosozialen Angeboten für die Opfer, der Strafverfolgung und den Angeboten zur Täterarbeit verbessern und auf diese Weise eine wirksamere Intervention sicherstellen.

„Gemeinsam gegen Gewalt“ - Gewaltprävention an Schulen und Kindertagesstätten

Je früher Gewaltprävention beginnt, desto höher sind ihre Erfolgsaussichten. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus der Jugendhilfe wollen wir Mädchen und Jungen zum einen im friedlichen, sozial verträglichen Umgang miteinander fördern. Zum anderen wollen wir sie vor (weiteren) Gewalterfahrungen und deren Folgen schützen.

 

Hilfen zur Erziehung (HzE) ist unser jüngster Arbeitsbereich

Dieser Arbeitsbereich richtet sich in erster Linie an hochbelastete Familien, denen wir auf der Grundlage verschiedener Methoden Angebote machen können. Hilfen zur Erziehung müssen Erziehungsberechtigte beim Jugendamt beantragen; sie können dann nach einem entsprechenden Hilfeplanverfahren gewährt werden.

 

Zusammengefasst können wir heute sagen:

 

Der Wendepunkt ist eine gewaltpräventive Einrichtung.


Um mehr zu erfahren, laden Sie sich hier den Tätigkeitsbericht 2009 als PDF herunter.