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Schulische Gewaltprävention
 
in Elmshorn/Barmstedt  


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Schulische Gewaltprävention im Kreis Pinneberg




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PRIMA KLIMA! richtet sich an alle Lehrkräfte, Eltern, sowie Kinder und Jugendliche und soll somit verhindern, dass Gewalt entsteht und die Sozialkompetenz der Kinder und Jugendlichen stärken. Es will Erwachsene dabei unterstützen, ein sicheres und förderliches Umfeld für die Kinder und Jugendlichen herzustellen.

Projekte zur Stärkung der Klassengemeinschaft und Sozialkompetenz

Wir führen an allen Schulformen in verschiedenen Klassenstufen Projekte zur Stärkung der Klassengemeinschaft und Sozialkompetenz durch. Wir haben mehrere ausgearbeitete Module, die eingesetzt werden. Es ist aber auch möglich, Projekte auf die individuellen Bedürfnisse der Gruppe abzustimmen.

Gemeinsam finden wir eine Lösung (auch PRIMA KLIMA! Basismodul Grundschule)

Dieses Projekt wird ein der 2. oder 3. Klassenstufe von einem Mitarbeiter und einer Mitarbeiterin des Wendepunktes durchgeführt. Das Projekt dauert acht Schulstunden pro Klasse, die auf zwei bis vier Termine verteilt werden. Die Themen des Projektes sind Gemeinschaft, ein gutes Gespräch, Gefühle und die Freundschaftstreppe. Die Kinder sollen lernen, sich gegenseitig zuzuhören, Gefühle zu äußern und Streit gemeinsam mit Hilfe der Freundschaftstreppe zu klären. Dabei ist es wichtig, dass die Klassenlehrerin, bzw. der Klassenlehrer bei dem Projekt anwesend ist, da viele der Methoden weiterverwendet werden können.

Gemeinsam Konflikte lösen (auch PRIMA KLIMA! Basismodul Weiterführende Schule)

Dieses Projekt wird ein der 5. oder 6. Klassenstufe von einem Mitarbeiter und einer Mitarbeiterin des Wendepunktes durchgeführt. Das Projekt dauert acht Schulstunden pro Klasse, die auf zwei bis vier Termine verteilt werden.
Themen und Rahmenbedingungen siehe "Gemeinsam finden wir eine Lösung".

Community and Teamwork (Grundschule)

Dieses Projekt geht über zwei Schultage (jeweils vier Schulstunden) und wird von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des Wendepunktes durchgeführt. Durch Spiele, Übungen und Gespräche soll die Klassengemeinschaft stärken. Thematische Schwerpunkte sind „Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten“ und „Außenseiter“. Mobbingähnlichen Tendenzen wird so entgegengewirkt.

Umgang mit Vielfalt (Grund- und weiterführende Schule)

Dieses Projekt geht über zwei Schultage (mit jeweils vier Stunden) und wird von zwei Mitarbeiter/innen des Wendepunktes durchgeführt. Ziel ist es, andere Kulturen und Länder kennen und Vielfalt schätzen zu lernen. Die Kinder lernen spielerisch interkulturelle Kompetenzen und setzen sich positiv mit dem Thema „Verschieden-Sein“ auseinander. Dieses Modul ist sowohl für die Grundschule (ab Klasse drei) als auch für die weiterführende Schule verfügbar.

Kinderkummerlösungsquiz (Grundschule)

Das Kinderkummerlösungsquiz dauert zwei Schulstunden und wird von einer Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter des Wendepunktes durchgeführt. Es soll Kinder darin unterstützen, Probleme zu erkennen, Ähnlichkeiten zu eigenen Problemen zu sehen und zu erfahren, dass sie nicht alleine mit ihrem Kummer sind. Die Kinder können selbst verschiedene Lösungsstrategien erarbeiten und so Kompetenz und Stärke erfahren. Dieses Quiz kann von der zweiten bis zur vierten Klasse durchgeführt werden.

 

Mädchen- und Jungenprojekte

Dem Wendepunkt ist es wichtig, Mädchen und Jungen in ihrer Persönlichkeit zu fördern und zu unterstützen. Geschlechtsspezifische Projekte ermöglichen es den Jungen und Mädchen oft, über Themen ins Gespräch zu kommen, die vor den anderen als „peinlich“ erlebt werden.

Kleine Kerle ganz groß (Grundschule)

Dieses Projekt wird an zwei Schultagen (jeweils drei Stunden) von einem Mitarbeiter des Wendepunktes durchgeführt. Das Projekt findet in einer geschlechtshomogenen Gruppe statt und die Hauptthemen sind: Männerbilder und Gefühle. Mit vielen Spielen und Übungen sollen tradierte Geschlechterstereotype in Frage gestellt werden und die Jungs kommen ins Gespräch über Rollen und Gefühle. Das Projekt kann zeitgleich mit dem Projekt „Kleine Mädels ganz groß“ in einer Klasse durchgeführt werden.

Kleine Mädels ganz groß (Grundschule)

Dieses Projekt wird an zwei Schultagen (jeweils drei Stunden) von einem Mitarbeiter des Wendepunktes durchgeführt. Das Projekt findet in einer geschlechtshomogenen Gruppe statt und die Hauptthemen sind: Frauenbilder und Konflikte in Freundschaften. Mit vielen Spielen und Übungen sollen tradierte Geschlechterstereotype in Frage gestellt werden und die Mädchen kommen über Freundschaft, Konflikte ("Zickenalarm") und Vorbilder ins Gespräch. Das Projekt kann zeitgleich mit dem Projekt „Kleine Kerle ganz groß“ in einer Klasse durchgeführt werden.

Aus Jungs werden Männer (weiterführende Schule)

Das Projekt „Aus Jungs werden Männer“ richtet sich an Jungen in der Pubertät (speziell im Alter von 13 bis 16 Jahre) und soll sie in ihrer männlichen Identitätsfindung und Persönlichkeitsentwicklung unterstützen. Insgesamt finden sechs Treffen in der homogenen Gruppe statt, bei denen es um die Vermittlung von verschiedenen Schlüsselqualifikationen wie Empathie, Kommunikationsvermögen, und Konfliktlösekompetenz geht. Das Projekt will die Stärken und die Kompetenzen der Jungen fördern, ohne dabei ihre Probleme, Benachteiligungen und Defizite außer Acht zu lassen. Teilziele sind deshalb u.a. Reflexion von eigenen und fremden geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen, angemessenes Gefühlsmanagement, Steigerung der Selbstwahrnehmung sowie Erkennen und Respektieren eigener Grenzen und Grenzen anderer. Das Projekt findet i.d.R. einmal wöchentlich, je zwei Unterrichtseinheiten statt und wird von einem oder evtl. auch zwei Teamern durchgeführt.

Ausbildung von Konfliktlotsen (Grundschule)

Dieses Projekt dauert sieben Schulstunden und wird von einer Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter des Wendepunktes durchgeführt. Ziel ist es, eine Gruppe von Schülern und Schülerinnen am Ende der dritten Klassenstufe zu Konfliktlotsen auszubilden, die dann in der vierten Klassenstufe auf dem Schulhof helfen, Gewalt zu vermeiden.

Ausbildung von Streitschlichter/innen (Weiterführende Schule)

Die Ausbildung von Streitschlichtern an weiterführenden Schulen wird von einer Mediatorin und einem weiteren Mitarbeiter des Wendepunktes durchgeführt. Die Ausbildung dauert 18 Schulstunden und verteilt sich auf vier Blocktermine (z.B. Projektwoche). Die Jungen und Mädchen werden in der Methode der Streitschlichtung (Mediation), Gesprächsführung und Konfliktfähigkeit geschult. Unbedingt erforderlich ist dabei die Begleitung der Maßnahme durch zwei Lehrkräfte, die auch als Ansprechpartner im Schulalltag fungieren. Außerdem sollte eine Kurzfortbildung für das Kollegium begleitend stattfinden, um eine Implementierung in den Schulalltag zu ermöglichen.

Neue Medien (Internet, Spiele, Handy)  (Grundschule)

Das Medienprojekt wird von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des Wendepunktes durchgeführt und findet an zwei Tagen (jeweils drei Schulstunden) statt. Die Medienbereiche Handy, Internet und Spiele werden spielerisch erklärt und kritisch hinterfragt. Ziel ist es, den Kindern einen gesunden Umgang mit Medien zu vermitteln, bei dem die Vorteile der Medien genutzt, aber die Gefahren und Risiken erkannt werden.